Vamba – L’inno siamese

Tutti insiem noi siam Siamesi
perché nati siam nel Siàm.
Sia per anni ovver sia mesi
tutti quanti nel Siàm stiam.
Siamo insieme e siam Siamesi
perché nati nel Siàm siam.

Paramindo l’Indo-Cina
per impèro ha nelle man,
ma il gran giorno si avvicina
ch’ei, sovran sovra i sovran,
mirerà, la China china
inchinarglisi man man.

Se in battaglia s’accapiglia
Paramindo par un mondo;
Paramindo para piglia,
Paramindo mira a fondo.
Sia battaglia sia bottiglia
va giocando ognor giocondo.

Paramindo impara pure
il politico raggiro
e per l’epoche future
dell’Oriente orienta il giro.
Ei non puro pare, eppure
Paramindo è per Epiro.

Se un incendio a un tratto mira,
egli a spegner si prepara
né alla pira si ritira,
ma piuttosto si ripara.
Paramindo para pira,
Paramindo pira para.

Fa i miracoli. Ad un fabbro
che giaceva in una landa
con la lebbra a libbre al labbro
il re fece una lavanda
e tornò color cinabbro.
Paramindo mondo manda.

Paramindo mirapando
mira al pando e para il mindo,
ma però rapamirando
pari pari tira il pindo
e miraparaparindo
viva il Paratamarindo!

(Visited 3 times, 1 visits today)

Vamba – Ciondolino

Io dovrei cominciare, cari ragazzi, dal descrivervi la villa Almieri vista in una bella giornata di Luglio, verso le due e mezzo, quando tutta la campagna si distende, quasi desiderosa di riposo, in quella gran quiete e in quel gran silenzio che neanche le cicale, le quali sono gli insetti più sfacciati che si conoscano, s’azzardano a disturbare.

Ma so, per esperienza, che le descrizioni voialtri le saltate a pié pari, sicché sarebbe una fatica buttata via: d’altra parte non vi sarà difficile, credo, immaginare una bella casa tutta bianca, con le persiane verdi, sotto le quali sporgeva un bel davanzale di pampini portati fin lassù da due grosse viti d’uva salamanna ch’erano piantate alle due estremità della facciata.

Scarica il testo digitale:
PDF: http://www.classicistranieri.com/ciondolino/bertelli_ciondolino.pdf
ODT: http://www.classicistranieri.com/ciondolino/bertelli_ciondolino.odt

oppure ascolta e scarica l’audiolettura de “Il giornalino di Gian Burrasca”

da: http://www.liberliber.it

(Visited 6 times, 1 visits today)

Giovanni Verga – Storia di una capinera – Lettura di Valerio Di Stefano – Audiobook – MP3

Storia di una capinera è un romanzo epistolare di Giovanni Verga.

Fu scritto tra il giugno e il luglio 1869, durante il soggiorno dello scrittore a Firenze. Il 25 novembre 1869, tornato temporaneamente a Catania, Verga spedisce il romanzo a Francesco Dall’Ongaro, il quale ne rimase soddisfatto al punto da riuscire a farlo pubblicare dall’editore Lampugnani nella sua sede di Milano.[1] Al 1871 risale, perciò, la prima pubblicazione ufficiale del romanzo, apparso Continua la lettura di Giovanni Verga – Storia di una capinera – Lettura di Valerio Di Stefano – Audiobook – MP3

(Visited 456 times, 2 visits today)

Ignaz V. Zingerle – Berchtlsagen aus Alpach

1.

In der Gömachtnacht gieng einmal ein Thierbacher Bauer von der Oberau heim. Es warkalt, daß bei jedem Tritt der Schnee unter seinen Füßen krachte, denn der Himmelwar glasheiter. So hell war es in dem Kopf des Bauern aber nicht, er hatte imWirtshaus unten mit lustigen Kameraden ein bislein zu tief in’s Glas geschaut,und weil er nicht selten, statt einen Fuß vor den anderen zu setzen und zwischenden Ohren hindurch der Nase nach fortzugehen, wie der umgehende Schuster dreiSchritte vorwärts und zwei rückwärts tat, so mußte er schon fein oft Athem holen,bis er zur Breitenlechner Rastbank hinauf kam.

Es schlug eben zwölfe und er setzte sich nieder. Da hörte er aus der Ferne reden,viele Stimmen durcheinander; das kam immer näher und näher und gähling zog dieBerchtl mit ihren Kindern gerade neben ihm vorbei. Das kleinste war zu hinterst,denn es hatte ein langes Hemdlein an und trat alleweil darauf, daß es amFürbaßgehen gehindert wurde. Der Bauer hatte Erbarmen, er nahm seinStrumpfband und schürzte ihm das Hemdlein hinauf, dann setzte er sich wiedernieder. Da trat die Berchtl vor ihm hin und sagte ihm voraus, weil er somitleidig und gut gewesen, werden alle seine Nachfolger tüchtig hausen undgenug Zeug und Sach haben. Und wie die Berchtl prophezeit hat, traf es auchein, und noch heutzutage erfreuen sich die Nachkommen jenes Bauern auf demHof “zu Hörbig” eines glücklichen Wohlstandes.

2.

Ein Viertelstündchen inner der Kirche liegt gegen die Thalerkögel und dasHösl zu am erlenbeschatteten Bache ein Dörflein, von recht schönen Obstängernund Feldungen umgeben. Dort war einmal am Gömachtabend beim Lederer Bauern,derweil die Mutter kochte, ein Mädchen vor der Thür und häuselte (spielte)ganz allein und war recht zufrieden dabei, denn Kinder haben selten Langeweile.Da kam ein steinaltes Weiblein daher, – es war die Berchtl – und gieng zudem Kind hinzu und gab ihm einen verrosteten Vierer. Dieses lief geschwindin die Küche hinein und gab ihn der Mutter. Diese that ihn zu ihrem übrigenGeld und wollte dann dem Weiblein einen Küchel dafür hinaustragen, aberdieses war nirgendsmehr zu sehen oder zu erfragen, es war verschwunden mitLaub und Staub. Seit der Zeit schaute es bei diesem Bauern aus, als wennihm Zeug und Sach durch den Kamin und die Fenster hineinkämen, und aufseinem Gelde ruhte ein besonderer Segen.

3.

Im Innerthal, das von der Kirche sich gegen den Triftkopf und das Steinberger Jochzurückzieht, heißt ein großes Bauernhaus “zu Vögl.” Dort ließeinmal ein BAuer den alten Brauch, am Gömachtabend der Berchtl auf dem Tisch etwas stehenzu lassen, auch dort noch nicht abkommen, als man es gar in vielen Häusernnicht mehr that und viele nimmer an die Berchtl glaubten. Er sagte: “Bei meinem Vaterund so lang ich es denk, ist’s immer so gewesen, warum sollt’ ich anders thun ? – DieAlten sind auch keine Narren gewesen; man soll nichts ab- und nichts aufbringen.”Mit dem aber war die Bäurin, die im Außerland in die Schule gegangen war,nicht einverstanden und wollte von solchen Märlein nichts mehr halten, unddeßwegen ließ sie auch der Berchtl nichts mehr stehen. Der Bauer sagte wohl,sie werde aufstehen müssen kochen, sobald sie komme. Die Bäurin aber meinte,bis die Berchtl sich sehen ließe, könnte sie noch 14 Tage nach derEwigkeit im Bette liegen. Doch gar so lang hat’s nicht gedauert. Um Mitternachtkam sie mit ihren Kindern in die Kammer, wo die Bauersleute schliefen, und dieBäuerin, die jetzt vor Schrecken zitterte wie ein Laub, mußte in die Küchehinab und der Berchtl kochen. Fortan hielt sie auch den alten Brauch gar fleißigund glaubte auch, wie ihr Mann, daß man kein altes Herkommen abbringen solle.

4.

Am Gömachtabend war es vorhin der Brauch, von allen Gerichten des Nachtmahlseinen Löffel voll dem Feuer zu geben. In manchem Hause ließ man auch das Übergebliebeneauf dem Tische stehen für die Berchtl und ihre Kinder. Wenn alles schlafen war, kam siedann und aß. Da wollte sie einmal einer belauschen und legte sich unter den großenBacktrog hinein, der unter der Bank stand, und guckte durch eine Spalte heraus.Die Berchtl kam wirklich. Sie war ein meeraltes Weiblein mit zerrütteten Haaren undtrug ein so zerlumptes Gewand, daß zehn Katzen nicht im Stande gewesen wären,darin eine Maus zu fangen. Es waren auch viele Kinder bei ihr, Buben und Dirnlein,die hatten auch gerade so zaunzerrissene Kleider an. Da sagte die Alte zum Jüngsten:”Geh hin und verstreich dort die Spalte, wo der Wunderwitz außergafft.” Das Kind giengzum Backtrog hin, fuhr mit dem Finger über die Spalte und der Mensch d’rin war augenblicklichstockblind. Das hatte er zum Lohn für die Neugierde, daß er Gespenster anschauen wollte,und niemand konnte ihm helfen. Auf den Rat eines erfahr’nen Mannes setzte er sich amnächsten Gömachtsabend wieder in den Backtrog und klagte darin seine Not. Dakam wieder die Berchtl mit ihren Kindern, kostete von den Speisen auf dem Tisch, undbevor sie gieng, sagte sie zum gleichen Buben: “Geh zum Trog und thu’ die Spaltewieder auf.” Das Kind gieng hin, blies durch die Ritze und der Blinde war wiedersehend, wie früher. (Mitgeteilt von Peter Moser.)

(Visited 3 times, 1 visits today)

Ignaz V. Zingerle – St. Oswald

A.

Der h. Oswald, der ein christlicher König im Etschlande war, wurde von Heiden und anderen bösenLeuten des Thrones beraubt und vertrieben. Da flüchtete er sich zum Isinger hinauf und wohnte dort,bis er selig im Herrn starb. So lange König St. Oswald regierte, waren die guten Zeiten, denn dagab es weder Hunger, noch Theurung, weder Krieg noch Pest. Die Äcker und Wiesen trugen wenigstensnoch soviel, als heuzutage. Selbst der Arme hatte mehr als genug und mußte sich das Brot nichtsauer verdienen. Friede und Recht herrschten, solange der h. König auf dem Throne saß.

B.

Der h. Oswald hat immer einen Raben bei sich und ist der gewaltigste Wetterherr. Wenn er nicht in geziemenderWeise verehrt wird, sendet er Hagel und Regen, daß alles Getreide zu Boden geschlagen wird undverdirbt. Um den mächtigen Herrn zu verehren, ziehen am 5. August die Bauern von Schenna und Haflingin Prozession zur Oswaldkapelle am Isinger hinauf. Von dieser, die nahe am Junkbrunnen steht,wird folgende Legende erzählt: In uralter Zeit, wo der Holzwuchs noch weiter hinaufgieng, war dieStelle der Kapelle dicht von Alpenrosenstauden bewachsen. Im Gesträuche fanden Hirten ein Bild des h.Oswald. Sie trugen es nach dem Dorfe Schenna hinunter und stellten es in der dortigen Kirche auf. Dochsiehe, kaum war die Nacht angebrochen und herrschte ringsum Dunkel, stieg der h. Oswald lichtstrahlendaus der geschlossenen Kirche empor und ritt dem Isinger zu, wo man ihn am folgenden Tag unter denAlpenrosen fand. Man brachte ihn noch öfters nach Schenna, aber jedesmal ritt er, sobald es dunkelward, strahlend auf und davon, denn er wollte nur beim Junkbrunnen am Isinger wohnen. – Weil St. Oswaldunter Alpenrosen gefunden wurde, heißen sie heutzutage noch bei Hafling Oswaldstauden. DerHeilige soll daran großes Wohlgefallen haben. (Meran.)

(Visited 2 times, 1 visits today)

We are not Charlie and we will never be.