Johanna Spyri – Moni der Geissbub

1. Kapitel

Der Moni fühlt sich wohl

Um zu dem Badehaus Fideris zu gelangen, muß man steil und lang die Höhe hinaufsteigen, nachdem man die Straße verlassen hat, die sich durch das lange Tal des Prättigau nach oben schlängelt. So mühsam keuchen dann die Pferde den Berg hinauf, daß man lieber aussteigt und zu Fuß die grüne Höhe erreicht.

Nach einem längeren Anstieg kommt man erst zum Dorf Fideris, das auf der freundlichen, grünen (altro…)

Friedrich SChiller – Das Lied von der Glocke

Vivos voco. Mortuos plango. Fulgura frango.

Fest gemauert in der Erden
Steht die Form, aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden,
Frisch, Gesellen! seid zur Hand.
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben,
Doch der Segen kommt von oben.
Zum Werke, das wir ernst bereiten,
Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
Wenn gute Reden sie begleiten,
Dann fließt die Arbeit munter fort.
So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten,
Was durch die schwache Kraft entspringt,
Den schlechten Mann (altro…)

Friedrich Schiller – Das Geheimnis

Sie konnte mir kein Wörtchen sagen,
Zu viele Lauscher waren wach;
Den Blick nur durft ich schüchtern fragen,
Und wohl verstand ich, was er sprach.
Leis komm ich her in deine Stille,
Du schön belaubtes Buchenzelt,
Verbirg in deiner grünen Hülle
Die Liebenden dem Aug der Welt.

Von ferne mit verworrnem Sausen
Arbeitet der geschäft’ge Tag,
Und durch der Stimmen hohles Brausen
Erkenn ich schwerer Hämmer Schlag.
So sauer ringt die kargen Lose
Der Mensch dem harten Himmel ab,
Doch leicht erworben, aus dem Schoße
Der (altro…)

Friedrich Schiller – Bittschrift

Dumm ist mein Kopf und schwer wie Blei,
Die Tobaksdose ledig,
Mein Magen leer—der Himmel sei
Dem Trauerspiele gnädig.

Ich kratze mit dem Federkiel
Auf den gewalkten Lumpen;
Wer kann Empfindung und Gefühl
Aus hohlem Herzen pumpen?

Feu’r soll ich gießen aufs Papier
Mit angefrornem Finger?—
O Phöbus, hassest du Geschmier,
So wärm auch deine Sänger.

Die Wäsche klatscht vor meiner Tür,
Es scharrt die Küchenzofe.
Und mich—mich ruft das Flügeltier
Nach König Philipps Hofe.

Ich steige mutig auf das Roß;
In wenigen Sekunden
Seh ich Madrid—Am Königsschloß
Hab ich (altro…)

Friedrich Schiller – An einen Moralisten

Was zürnst du unsrer frohen Jugendweise
Und lehrst, daß Lieben Tändeln sei?
Du starrest in des Winters Eise
Und schmälest auf den goldnen Mai.

Einst, als du noch das Nymphenvolk bekriegtest,
Ein Held des Karnevals den deutschen Wirbel flogst,
Ein Himmelreich in beiden Armen wiegtest
Und Nektarduft von Mädchenlippen sogst—

Ha Seladon! wenn damals aus den Achsen
Gewichen wär der Erde schwerer Ball,
Im Liebesknäul mit Julien verwachsen
Du hättest überhört den Fall!

O denk zurück nach deinen Rosentagen
Und lerne: die Philosophie
Schlägt um, (altro…)

Friedrich von Schiller – An der Fruehling

Willkommen schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!

Ei! Ei! Da bist du wieder!
Und bist so lieb und schön!
Und freun wir uns so herzlich,
Entgegen dir zu gehen.
Denkst auch noch an mein Mädchen?
Ei, lieber, denke doch!
Dort liebte mich das Mädchen,
Und ‘s Mädchen liebt mich noch!

Fürs Mädchen manches Blümchen
Erbat ich mir von dir—
Ich komm und bitte wieder,
Und du?—du gibst es mir?

Willkommen schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!

Friedrich von Schiller – Amalia

Schön wie Engel voll Walhallas Wonne,
Schön vor allen Jünglingen war er,
Himmlisch mild sein Blick, wie Maiensonne,
Rückgestrahlt vom blauen Spiegelmeer.
Seine Küsse—paradiesisch Fühlen!
Wie zwo Flammen sich ergreifen, wie
Harfentöne in einander spielen
Zu der himmelvollen Harmonie—
Stürzten, flogen, schmolzen Geist und Geist zusammen,
Lippen, Wangen brannten, zitterten,
Seele rann in Seele—Erd’ und Himmel schwammen
Wie zerronnen um die Liebenden!
Er ist hin—vergebens, ach! vergebens
Stöhnet ihm der bange Seufzer nach!
Er ist hin, und alle Lust des Lebens
Wimmert hin in ein verlornes (altro…)

Friedrich von Schiller – Abschied vom Leser

Die Muse schweigt. Mit jungfräulichen Wangen,
Erröten im verschämten Angesicht,
Tritt sie vor dich, ihr Urteil zu empfangen;
Sie achtet es, doch fürchtet sie es nicht.
Des guten Beifall wünscht sie zu erlangen,
Den Wahrheit rührt, den Flimmer nicht besticht;
Nur wem ein Herz, empfänglich für das Schöne,
Im Busen schlägt, ist wert, dass er sie kröne.

Nicht länger wollen diese Lieder leben,
Als bis ihr Klang ein fühlend Herz erfreut,
Mit schönern Phantasien es umgeben,
Zu höheren Gefühlen es geweiht;
Zur fernen (altro…)

Giovanni Verga – Mastro Don Gesualdo – Audiobook – MP3 – A cura di Riccardo Fasol – Edizione Librivox

Mastro Don Gesualdo, pubblicato nel 1889, è uno tra i più conosciuti romanzi di Giovanni Verga. Narra la vicenda dell’omonimo protagonista, ed è ambientato a Vizzini, in Sicilia, nella prima metà dell’Ottocento in periodo risorgimentale.

L’operazione linguistica condotta dallo scrittore risulta in questo romanzo particolarmente complessa, a causa dell’eterogeneità delle classi sociali rappresentante, ognuna portatrice di un lessico proprio.

Mastro Don Gesualdo uscì a puntate sulla Nuova Antologia dal 1º luglio al 16 (altro…)

Luigi Pirandello – Novelle per un anno – Vol. 3 – La rallegrata – Audiobook – MP3 – A cura di Filippo Gioacchin e Paola Toldo – Edizione Librivox

Novelle per un anno è una raccolta di 241 novelle scritte da Luigi Pirandello.

Originariamente sono state pubblicate sul Corriere della Sera, successivamente ripubblicate in 15 raccolte. Inizialmente erano previste 24 raccolte contenenti 365 novelle, tuttavia la prematura morte dell’autore ha impedito il raggiungimento del traguardo.

Postume sono state pubblicate altre novelle scritte dall’autore. Le raccolte sono state pubblicate tra il 1922 e il 1938. La terza raccolta è stata pubblicata nel 1922. (altro…)

Carlo Collodi – Le avventure di Pinocchio – Audiobook – MP3 – Lettura di Valerio Di Stefano

Le avventure di Pinocchio. Storia di un burattino è il titolo di un romanzo scritto da Carlo Collodi (pseudonimo dello scrittore Carlo Lorenzini) a Firenze nel 1881 e pubblicato nel 1883 dalla Libreria Editrice Felice Paggi con le illustrazioni di Enrico Mazzanti..

Si tratta di un classico della cosiddetta letteratura per ragazzi, benché grazie al giudizio favorevole di Benedetto Croce, che ne scrisse nel 1903, sia rientrato a pieno titolo nella letteratura.

Il (altro…)

Honoré de Balzac – Eugénie Grandet – Audiobook – MP3 – Lettura di Valerio Di Stefano

Eugenia Grandet (Eugénie Grandet nella versione originale in francese) è il tredicesimo romanzo dello scrittore francese Honoré de Balzac, pubblicato nel dicembre 1833.

Il titolo in lingua italiana è a volte lasciato nella versione originale, come nella traduzione di Grazia Deledda (unica traduzione nella sua carriera di scrittrice), dopo il premio Nobel nel 1930.
(da: http://it.wikipedia.org/wiki/Eugenia_Grandet_%28romanzo%29)

Scarica da qui l’audiolettura:

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Altri formati sono disponibili all’indirizzo
http://www.classicistranieri.com/audioletture/B/Balzac,%20Honore%20de%20-%20Eugenie%20Grandet%20-%20Traduzione%20di%20Grazia%20Deledda/

Le audioletture a (altro…)

Luigi Capuana – Delitto ideale

—E la giustizia?—esclamò Lastrucci.

—Quale?—replicò Morani.—Di quella del mondo di là, nessuno sa niente; la nostra, l’umana, è cosa talmente rozza, superficiale, barbarica, da non meritar punto di essere chiamata giustizia. Condanna o assolve alla cieca, per fatti esteriori, su testimonianze che affermano soltanto l’azione materiale, quel che meno importa in un delitto. Il vero delitto, lo spirituale, resultato del pensiero e della coscienza, le sfugge quasi sempre; e così essa spessissimo (altro…)

Friedrich Gottlieb Klopstol – Les Heures de l’inspiration – Traduit par Gérard de Nerval

Je vous salue, heures silencieuses, que l’étoile du soir balance autour de mon front pour l’inspirer! Oh! ne fuyez point sans me bénir, sans me laisser quelques pensées divines!

À la porte du ciel, un esprit a parlé ainsi: «Hâtez-vous, heures saintes, qui dépassez si rarement les portes dorées des cieux, allez vers ce jeune homme,

» Qui chante à ses frères le Messie; protégez-le de l’ombre bien- faisante de vos ailes, afin (altro…)

Friedrich Gottlieb Klopstol – Les Deux Muses – Traduit par Gérard de Nerval

J’ai vu…, oh! dites-moi, était-ce le présent que je voyais, ou l’avenir? J’ai vu dans la lice la muse anglaise s’élancer vers une couronne.

À peine distinguait-on deux buts à l’extrémité de la carrière: des chênes ombrageaient l’un, autour de l’autre des palmiers se dessi- naient dans l’éclat du soir.

Accoutumée à de semblables luttes, la muse d’Albion descendit fièrement dans l’arène, ainsi qu’elle y était venue; elle y avait jadis concouru glorieusement (altro…)

Friedrich Gottlieb Klopstol – Les Constellations – Traduit par Gérard de Nerval

Tout chante ses louanges, les champs, les forêts, la vallée et les montagnes: le rivage en retentit; la mer tonne sourdement le nom de l’éternel, et l’hymne reconnaissant de la nature peut à peine monter jusqu’à lui.

Et sans cesse elle chante celui qui l’a créée, et du ciel à la terre, partout sa voix résonne: parmi l’obscurité des nuages le compagnon de l’éclair glorifie le Seigneur sur la cime des arbres (altro…)

Friedrich Gottlieb Klopstol – Ma Patrie – Traduit par Gérard de Nerval

Comme un fils qui n’a vu s’écouler qu’un petit nombre de printemps, s’il veut fêter son père, vieillard à la chevelure argentée, et tout entouré des bonnes actions de sa vie, s’apprête à lui exprimer combien il l’aime avec un langage de feu;

Il se lève précipitamment au milieu de la nuit; son âme est brûlante: il vole sur les ailes du matin, arrive près du vieillard, et puis a perdu la (altro…)

Victor Hugo – A un traducteur d’Homère

Les grands poëtes sont comme les grandes montagnes, ils ont beaucoup d’échos. Leurs chants sont répétés dans toutes les langues, parce que leurs noms se trouvent dans toutes les bouches. Homère a dû, plus que tout autre, à son immense renommée le privilège ou le malheur d’une foule d’interprètes. Chez tous les peuples, d’impuissants copistes et d’insipides traducteurs ont défiguré ses poëmes; et depuis Accius Labeo, qui s’écriait:

    Crudum manduces Priamum Priamique (altro…)

Victor Hugo – Sur André Chenier

1819.

Un livre de poésie vient de paraître, et, quoique l’auteur soit mort, les critiques pleuvent. Peu d’ouvrages ont été plus rudement traités par les connaisseurs que ce livre. Il ne s’agit pas cependant de torturer un vivant, de décourager un jeune homme, d’éteindre un talent naissant, de tuer un avenir, de ternir une aurore. Non, cette fois, la critique, chose étrange, s’acharne sur un cercueil! Pourquoi? En voici la raison en (altro…)

We are not Charlie and we will never be.