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Friedrich SChiller – Das Lied von der Glocke

Vivos voco. Mortuos plango. Fulgura frango. Fest gemauert in der Erden Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute muß die Glocke werden, Frisch, Gesellen! seid zur Hand. Von der Stirne heiß Rinnen muß der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben, Doch der Segen kommt von oben. Zum Werke, das wir ernst bereiten, Geziemt sich [...]

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gio, ottobre 20 2011 » Senza categoria » No Comments

Friedrich Schiller – Das Geheimnis

Sie konnte mir kein Wörtchen sagen, Zu viele Lauscher waren wach; Den Blick nur durft ich schüchtern fragen, Und wohl verstand ich, was er sprach. Leis komm ich her in deine Stille, Du schön belaubtes Buchenzelt, Verbirg in deiner grünen Hülle Die Liebenden dem Aug der Welt. Von ferne mit verworrnem Sausen Arbeitet der geschäft’ge [...]

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Friedrich Schiller – Bittschrift

Dumm ist mein Kopf und schwer wie Blei, Die Tobaksdose ledig, Mein Magen leer—der Himmel sei Dem Trauerspiele gnädig. Ich kratze mit dem Federkiel Auf den gewalkten Lumpen; Wer kann Empfindung und Gefühl Aus hohlem Herzen pumpen? Feu’r soll ich gießen aufs Papier Mit angefrornem Finger?— O Phöbus, hassest du Geschmier, So wärm auch deine [...]

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Friedrich Schiller – An einen Moralisten

Was zürnst du unsrer frohen Jugendweise Und lehrst, daß Lieben Tändeln sei? Du starrest in des Winters Eise Und schmälest auf den goldnen Mai. Einst, als du noch das Nymphenvolk bekriegtest, Ein Held des Karnevals den deutschen Wirbel flogst, Ein Himmelreich in beiden Armen wiegtest Und Nektarduft von Mädchenlippen sogst— Ha Seladon! wenn damals aus [...]

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Friedrich Schiller – An die Astronomen

Schwatzet mir nicht so viel von Nebelflecken und Sonnen! Ist die Natur nur groß, weil sie zu zählen euch gibt? Euer Gegenstand ist der erhabenste freilich im Raume; Aber, Freunde, im Raum wohnt das Erhabene nicht.

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Friedrich von Schiller – An der Fruehling

Willkommen schöner Jüngling! Du Wonne der Natur! Mit deinem Blumenkörbchen Willkommen auf der Flur! Ei! Ei! Da bist du wieder! Und bist so lieb und schön! Und freun wir uns so herzlich, Entgegen dir zu gehen. Denkst auch noch an mein Mädchen? Ei, lieber, denke doch! Dort liebte mich das Mädchen, Und ‘s Mädchen liebt [...]

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Friedrich von Schiller – Amalia

Schön wie Engel voll Walhallas Wonne, Schön vor allen Jünglingen war er, Himmlisch mild sein Blick, wie Maiensonne, Rückgestrahlt vom blauen Spiegelmeer. Seine Küsse—paradiesisch Fühlen! Wie zwo Flammen sich ergreifen, wie Harfentöne in einander spielen Zu der himmelvollen Harmonie— Stürzten, flogen, schmolzen Geist und Geist zusammen, Lippen, Wangen brannten, zitterten, Seele rann in Seele—Erd’ und [...]

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Friedrich von Schiller – Abschied vom Leser

Die Muse schweigt. Mit jungfräulichen Wangen, Erröten im verschämten Angesicht, Tritt sie vor dich, ihr Urteil zu empfangen; Sie achtet es, doch fürchtet sie es nicht. Des guten Beifall wünscht sie zu erlangen, Den Wahrheit rührt, den Flimmer nicht besticht; Nur wem ein Herz, empfänglich für das Schöne, Im Busen schlägt, ist wert, dass er [...]

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