AFRIKA/ÄGYPTEN – Koptische Gemeinden nehmen an Bräuchen zum ilsamischen Opferfest teil

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Kairo – Das tägliche Zusammenleben zwischen muslimischen und christlichen Gemeinden in Ländern mit islamischer Mehrheit nicht selten von Problemen geprägt, doch es gibt auch zahlreiche Gesten gegenseitiger Gastfreundschaft und gemeinsames Brauchtum, die gegen Aufmerksamkeit und Respekt ausdrücken, insbesondere in Verbindung mit ihren jeweiligen religiösen Feiertagen. Wie ägyptische Medien, darunter das Nachrichtenportal Copts United berichten, beteiligten sich auch dieses Jahre mehrere koptische, orthodoxe und katholische Gemeinden symbolisch am islamischen “Opferfest” , dem islamischen Feiertag, der dieses Jahr am 21. Juli gefeiert wird. Insbesondere in der Provinz Minya haben vier Pfarreien 26.000 ägyptischen Pfund gespendet. Auch die koptisch-orthodoxe Pfarrei der Jungfrau Maria in Abu Kabir im Gouvernement Sharkia und in einer koptisch-katholischen Gemeinde am Roten Meer beteiligte sich an einer Spendenaktion.
Das Fest von Eid al Adha erinnert an die Prüfung des Gehorsams gegenüber Gott durch Abraham, der sich bereit zeigte, das Leben seines Sohnes Isaak zu opfern, wenn dies dem Willen Gottes entsprach. Heute wird das rituelle Opfer, das während der Feiertage praktiziert wird, in Form eines Tieropfers gebracht. In islamischen Gemeinden haben sich zudem seit jeher verschiedene Formen der Opfergaben entwickelt, um für Familien, die es sich nicht leisten können, das Opfertier zu kaufen, um ihnen die Teilnahme am Eid al Adha-Opfer nach rituellen Bräuchen zu ermöglichen.
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