AFRIKA/KENIA – Pandemie und Dürre: Erzdiözese Nairobi bittet um Solidarität

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Nairobi – “Die Covid-19-Pandemie hat den Alltag der Menschheit auf globaler und lokaler Ebene beeinträchtigt, Familien extremen Belastungen ausgesetzt und ihre Fähigkeit, sich selbst zu versorgen, auf eine harte Probe gestellt”, so der Apostolische Administrator der Erzdiözese Nairobi, David Kamau, in einem Appell an Kirchengemeinden, religiöse Gemeinschaften, Institutionen und alle Menschen guten Willens, “humanitäre Hilfe für bedürftige Familien zu leisten, die die Hauptlast der anhaltenden Covid-19-Pandemie zu tragen und mit ihren Auswirkungen zu kämpfen haben”.
“Ich bin all jenen dankbar, die die Erzdiözese Nairobi in den vergangenen Jahren unterstützt haben, insbesondere in Notsituationen. Ihre Hilfsbereitschaft war ein echtes Zeichen der Solidarität”, heißt es in dem Schreiben des Administrators.
Bischof Kamau betonte in diesem Zusammenhang auch die Notwendigkeit humanitärer Hilfe für die vielen betroffenen Familien nicht nur in der Erzdiözese Nairobi, sondern auch in anderen Teilen des Landes, in denen unter anderem auch eine sehr schwere Dürre herrscht. “Mindestens zwei Millionen Kenianer von der Dürre betroffen, die sich in den kommenden Wochen noch verschlimmern dürfte”, fügte der Apostolische Administrator hinzu und erinnerte an eine entsprechende Warnung von Präsident Uhuru Kenyatta vom vergangenen Mittwoch, dem 8. September. Der Präsident hatte die Dürre im Norden des Landes als eine „nationale Katastrophe“ bezeichnet, die es zu bewältigen gilt, und er rief alle zur solidarischen Hilfe auf.
“Immer mehr Menschen klopfen an die Tür unserer Erzdiözese und bitten um Unterstützung, und wir tun alles in unserer Macht Stehende, um den Familien, die mit den Auswirkungen der Pandemie und der Dürre zu kämpfen haben, eine helfende Hand zu reichen und ein Zeichen der Hoffnung zu setzen”, so der Prälat abschließend.