AFRIKA/MALAWI – Entwicklungsprojekte fördern Berufsbildung und suchen nach Antworten auf Klimawandel

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Lilongwe – In den Bezirken Zomba und Malaka, können junge Menschen, die sonst keine Hoffnung haben, künftig zur wirtschaftlichen Entwicklung ihres Landes beitragen. Sie sollen im Rahmen von besonderen Bildungsinitiativen in berufliche Fähigkeiten erwerben und in einigen Fällen sogar Mittel erhalten, um ein eigenes Unternehmen zu gründen. Im Rahmen des “Hope for Youth Project“ der “Catholic Development Commission“ der Bischofskonferenz von Malawi sollen junge Menschen beruflichen Qualifikationen als Elektroinstallateure, Schweißer, Maurer und Schreiner erhalten.
Zu den Begünstigten dieses Projekts gehören auch junge Frauen aus gefährdeten Gruppen. Christopher aus dem Dorf Nkasala im Stammesgebiet der Mlumbe im Distrikt Zomba berichtet, er habe die Möglichkeit gehabt, einen Maurer-Kurs zu belegen. Nach Abschluss seines Kurses berichtet Christopher: “Ich hatte die Möglichkeit, über ein Jahr lang in einem Bauunternehmen zu arbeiten, und das hat mir Erfahrung gebracht: Ich kam nach Hause und baue jetzt mein eigenes Haus. Ich bin jetzt in der Lage, meine Familie in allen Belangen zu unterstützen, was vorher nicht der Fall war“.
Der Klimawandel steht hingegen im Mittelpunkt eines weiteren Projekts der von Caritas Malawi mit dem Titel: “Climate Challenge Program Malawi” . Für seine Verdienste wurde dieses Projekt von der Organisation „Trócaire“ der irischen Bischöfe mit dem „Community Empowerment Award“ ausgezeichnet. Das Projekt „Climate Challenge Program Malawi“ , das derzeit in den vier Distrikten Balaka, Machinga, Zomba und Chikwawa durchgeführt wird, zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber dem aktuellen und zukünftigen Klimawandel zu verbessern. Das Projekt entwickelt Anpassungsstrategien und -maßnahmen auf Gemeindeebene, die die landwirtschaftliche Produktion und den Lebensbedingungen im ländlichen Raum und die Versorgung mit Nahrung, Wasser und Energie verbessern soll. Das Projekt wird in den vier Bezirken auch mit Mitteln der schottischen Regierung in Zusammenarbeit mit SCIAF und Trócaire durchgeführt.