AFRIKA/MOSAMBIK – Kongolesischer Missionar in Beira ermordet

Beira – “Nach dem Tod unseres Bruders Landry Ibil Ikwel im Krankenhaus von Beira, wo er an den Folgen eines brutalen Angriff im Haus unserer Gemeinschaft in Beira starb, schließen wir uns den Brüdern und Schwestern an in Afrika im Schmerz, im Gebet und im Vertrauen auf den, der gewaltsam am Kreuz gestorben ist und seinen Angreifern vergeben hat, und beten zum Herrn, dass dort, wo der Tod über das Leben zu siegen scheint, am Ende das Leben über den Tod siegt“, heißt es in einer Erklärung der Kongregation der Heiligen Herzen Jesu und Mariens, zum tragischen Tod von Pater Landry Ibil Ikwel am vergangenen 19. Mai. Wie aus ersten Ermittlungen hervorgeht, wurde der Priester in seiner Gemeinde Opfer einer Messerattacke, an deren Folgen er schließlich im Krankenhaus starb.
Der aus dem Kongo stammende Pater Landry trat 2008 in das Noviziat seines Ordens ein und wurde vor drei Jahren am 7. Februar 2016 in Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo zum Priester geweiht. Er war Leiter des Instituts für Blinde in Beira, dessen Ziel die Ausbildung, Rehabilitation und Integration von Kindern, Jugendlichen und blinden Erwachsenen aus dem ganzen Land zu gewährleisten und ihnen eine adäquate Erziehung nach individuellen Fähigkeiten zukommen zu lassen.
Anlässlich der Präsentation der von ihm geleiteten Einrichtung hatte Pater Landry betont: “Unsere Anwesenheit hier entspricht unserem Charisma, unserer Mission und unserer Spiritualität. Es ist ein beredtes Zeugnis unserer bevorzugten Option für die Armen…. Diese Arbeit ist eine große Herausforderung für die heutige Mission.”

da: www.fides.org
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