AFRIKA/SÜDSUDAN – Überfälle auf Pfarrgemeinden: Diözese Tombura Yambio beklagt Zunahme der Gewalt und Tod eines Katecheten

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Tombura Yambio – Am 26. Oktober 2021 wurde die katholische Pfarrei Mupoi von einer Gruppe bewaffneter Personen verwüstet und wenige Tage später wurde am 30. Oktober 2021 die Pfarrei Riimenze von unbekannten bewaffneten Männern geplündert. Die katholische Kirche vor Ort hat diese beiden Angriffe auf kirchliche Einrichtungen innerhalb von nur einer Woche sofort verurteilt.
Die Diözese Tombura Yambio beklagte in diesem Zusammenhang insbesondere auch die versehentliche Tötung des Hauptkatecheten, der sich zum Zeitpunkt der Angriffe in der Gemeinde aufhielt.
In einer offiziellen Erklärung zu den Vorfällen bedauert die Diözese Vandalismus, Plünderung und Tötung von kirchlichem Personal nicht nur in der eigenen Diözese, sondern in allen Teilen des Südsudan und fordert sowohl die lokale als auch die bundesstaatliche Regierung auf, die Rechtsstaatlichkeit zu wahren und sich an die nationalen und internationalen Grundsätze zum Schutz der Menschenrechte zu halten. “Die katholische Kirche arbeitet zusammen mit anderen religiösen und konfessionellen Institutionen gemeinsam dafür, dass das Leben spirituell begleitet und die Menschenwürde inmitten des Elends, das das Land erlebt, zu bewahrt wird”.
Die Diözese Tombura Yambio hat die Regierung des Bundesstaates explizit und dringend gebeten, für die Sicherheit und den Schutz der Kirche, ihres Eigentums und ihrer Mitarbeiter zu sorgen. Sie forderte die Wiederbeschaffung und Schadensersatz des gesamten gestohlenen Eigentums, sowohl in der Gemeinde Mupoi als auch in Riimenze und anderen interreligiösen Einrichtungen, sowie die Verhaftung und strafrechtliche Verfolgung der Täter in vollem Umfang des Gesetzes.