AFRIKA/TANSANIA – Die Pandemie mach keinen Unterschied: Initiative zur Aufklärung von Menschen mit Behinderung

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Tabora – “Die Covid 19-Pandemie macht keinen Unterschied, sie betrifft alle, und deshalb müssen wir alle gemeinsam gehen, ohne zuzulassen, dass jemand zurückbleibt”, so der Generalsekretär der Bischofskonferenz von Tansania , Prälat Charles Kitima, über die Initiative der Erzdiözese Tabora zum Schutz von Menschen mit Behinderungen vor Corona. “Wir wollen, dass jeder über das Coronavirus informiert ist, jeder muss wissen, wie er sich und andere schützen kann”, betont Prälat Kitima zur besonderen Schulung von tauben und blinden Menschen.
“Die Kirche würdigt das menschliche Leben, das ein Geschenk Gottes ist, das wir respektieren. Eine Behinderung bedeutet nicht, weniger Mensch zu sein. Jeder hat das Recht, Informationen über die Pandemie zu erhalten und Botschafter für andere zu sein”, betont er und fügte hinzu, dass die katholische Kirche geistige und materielle Dienste für alle Menschen bereitstelle und dabei keine Gruppe zurücklassen dürfe, insbesondere nicht diejenigen mit besonderen Bedürfnissen.
Auch der Projektleiter der Bischofskonferenz, Pater Chrisantus Ndaga, hob in der Mitteilung zur Initiative das Ziel der katholischen Kirche hervor über das Covid19 aufzuklären: “Die Kirche leistet nicht nur einen geistlichen Dienst. Die Fortbildung von tauben und blinden Menschen ist keine leichte Aufgabe, da es eine Kommunikationsbarriere gibt”, sagte er. „Bei dieser Schulung haben wir deshalb Experten und Fachleute eingesetzt, die in der Lage sind, die Gebärdensprache zu verwenden und Symbole für Gehörlose und Blindenschrift für Sehbehinderte zu übersetzen.”
Die Initiative wurde in der Erzdiözese Tabora auf den Weg gebracht und von der tansanischen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit Norwegian Church Aid durchgeführt.