Alpiner Skiweltcup 1994/95

Verletzungen: Ergänzungen


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== Verletzungen ==
 
== Verletzungen ==
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Herren:
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* Bei der so genannten zweiten Abfahrt in Kvitfjell (11. März) kam ausgerechnet Pietro Vitalini, der in der zuvor ausgetragenen ersten Abfahrt beim Abbruch in Führung gelegen war, schwer zu Sturz und erlitt einen Seitenbandriss und eine Gehirnerschütterung. Der nach ihm mit Nr. 4 gestartete und sehr gut in Fahrt gewesene Armin Assinger wurde durch FIS-Renndirektor Sepp Messner mit der gelben Flagge abgewunken; Assinger durfte später nochmals antreten und belegte Rang 5. (Siehe dazu bitte Artikel „Absagen und Verschiebungen“.)
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Damen:
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* Die Abfahrt in Vail (2. Dezember) brachte für drei Läuferinnen Verletzungen: [[Mélanie Suchet]] und die Slowenin [[Nives Sitar]] mussten Kreuzbandrisse hinnehmen, [[Anja Haas]] kam bei einem Sturz nach 50 Sekunden Fahrzeit mit einem Bändereinriss, der eine sechswöchige Pause bedingte, noch relativ glimpflicher davon. Der Hinterbacken der Bindung am rechten Ski war zerfetzt worden.<ref>„Pechvogel Haas . Nach Superzeit Sturz und Bändereinriss – Pause!“ in «Kronenzeitung» vom 3. Dezember 1994, Seite 7 von hinten</ref>
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* Veronika Stallmaier landete beim Super-G am 7. Januar in [[Haus (Steiermark)|Haus im Ennstal]] bei der Zieleinfahrt im Netz<ref>„Kreuzbandriss! Für Vroni ist die WM-Saison schon vorbei“ in «Kronenzeitung» vom 8. Januar 1995, Seite 7 von hinten; POS.: links unten</ref>; sie wurde am 8. Januar in der Universitätsklinik Innsbruck von Dr. Wulf Glötzer operiert. Es waren ein Riß des hinteren Kreuzbandes und ein Knorpelschaden im rechten Knie sowie eine Schulterverletzung festgestellt worden.<ref>„Stallmaier WM-Saison zu Ende“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 6 vom 9. Januar 1995, Seite 14</ref>
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* Pernilla Wiberg konnte zum Riesenslalom in Åre (18. Februar) nicht antreten, denn sie hatte sich bei einem Sturz mit der Skikante das Knie aufgeschnitten; die Wunde wurde mit sechs Stichen genäht.<ref>„Streets dritter Streich! Der Torfehler vom Vortag trieb Picabo zum ‚Hattrick‘“ in «Kronenzeitung» vom 18. Februar 1995, Seite 9 von hinten</ref>
 
* Am 22. Februar erlitt [[Anita Wachter]] beim Slalomtraining in St. Michael bei Obdach (Steiermark) einen Riss im Seitenband im linken Knöchel; am selben Abend wurde bei Dr. Schenk in [[Schruns]] noch ein Bänderriss im linken Sprunggelenk festgestellt – schon einmal hatte Wachter einen Seitenbandriss im linken Knie erlitten (am 4. März 1992 bei einem Parallelslalom in [[Vail (Colorado)|Vail]]).
 
* Am 22. Februar erlitt [[Anita Wachter]] beim Slalomtraining in St. Michael bei Obdach (Steiermark) einen Riss im Seitenband im linken Knöchel; am selben Abend wurde bei Dr. Schenk in [[Schruns]] noch ein Bänderriss im linken Sprunggelenk festgestellt – schon einmal hatte Wachter einen Seitenbandriss im linken Knie erlitten (am 4. März 1992 bei einem Parallelslalom in [[Vail (Colorado)|Vail]]).
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* Im finalen Super-G zog sich [[Shannon Nobis]] bei einem Sturz eine Knieverletzung zu und Picabo Street musste nach einem „kapitalen Köpfler“ mit dem Hubschrauber abtransportiert werden.<ref>„Weitsichtige Draufgängerin mit Platz zwei belohnt“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 64 vom 17. März 1995, Seite 16; POS.: Große Überschrift unten</ref>
  
 
== Karriereende ==
 
== Karriereende ==