AMERIKA/COSTA RICA – Am Sonntag der Weltmission beginnt die landesweite Initiative “Missionarische Jünger und Hoffnungsträger”

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San José – “Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben” : in dieser Überzeugung laden die Bischöfe von Costa Rica “das ganze Volk Gottes, die Pilger in unseren Diözesen, zu einer großen landesweiten Mission zum Thema ‘Missionarische Jünger und Hoffnungsträger’ ein. Diese Große Mission wird für jeden Christen, wo auch immer er oder sie sein mag, eine Gelegenheit sein, ihre persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu erneuern oder sich zumindest dafür zu entscheiden, ihm begegnen zu wollen. Die Aussendung dieser Mission wird in jeder Kathedrale unseres Landes durch den jeweiligen Diözesanbischof am Sonntag, den 24. Oktober, im Rahmen der Feier des Weltmissionssonntages stattfinden und im Sonntag der Weltmission des Jahres 2023 ihren Höhepunkt finden”.
Dies verkünden die Bischöfe von Costa Rica in ihrer Botschaft zum Weltmissionssonntag 2021, die Anfang Oktober veröffentlicht wurde. Darin rufen sie zur Solidarität mit allen Missionaren und Missionarinnen der Welt auf und laden dazu ein, “unsere Taufverpflichtung zu erneuern, großzügige und freudige Apostel des Evangeliums zu sein” und “hinauszugehen”, um „Werkzeuge des Mitgefühls und der Barmherzigkeit bis an die Enden der Erde zu sein“.
In ihrer Botschaft erinnern die Bischöfe an die Ursprünge des Weltmissionssonntages, seine Ziele und die Intuition von Pauline Jaricot und weisen darauf hin, dass die Spenden für den Universelle Fonds zur Unterstützung der jungen Kirchen im Jahr 2020 aufgrund der Pandemie deutlich zurückgegangen waren, was “negative Auswirkungen auf die Missionsgebiete, auf das Leben der Missionare und der Missionare hat”. Deshalb fordern sie alle Gläubigen auf, “nach ihren Möglichkeiten großzügig zu sein“, damit die Missionsarbeit in der ganzen Welt unterstützt werden kann.
Die Bischöfe laden abschließend alle Gläubigen ein, an der landesweiten Missionsinitiative teilzunehmen und sich zu engagieren, “um unsere missionarische Berufung aus der Taufe zu erneuern und zu zeigen, dass wir eine Kirche im Aufbruch sind, die sich aktiv und engagiert für die Sache des Reiches Gottes einsetzt, in der Welt und im eigenen Lebens- und Arbeitsumfeld in der Kirche und in der Gesellschaft”. Ihre Hoffnung ist, dass diese Missionserfahrung “eine Zeit der Gnade, der Umkehr und der pastoralen Erneuerung für alle” sein wird.