AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK – “Radio Seybo”: Seit 47 Jahren im Dienst der Mission

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Santo Domingo – Radio Seybo steht seit 47 Jahren im Dienst der Mission. Das Radio, das seit 1974 von der Ordensgemeinschaft der Dominikaner betrieben wird hat dabei eine erfahrungsreichen Weg bei der Förderung der Mission in der Dominikanischen Republik beschritten.
Ein erster wichtiger Schritt geht auf das Jahr 2003 zurück als der bis dahin lokale Sender, dessen Sendegebiet sich auf die Provinz Seybo beschränkte begann, sich regional auszudehnen und mit seinen Programmen auch die Städte im Osten der Dominikanischen Republik, aber insbesondere auch die ländlichen Gebiete in diesen Regionen zu erreichen. Und seit 2009 kann der der nunmehr digitale Sender dank des Internets in allen Teilen der Welt gehört werden.
Bereits vor zehn Jahren betonten die Verantwortlichen des Senders: “Die Geschichte von Radio Seybo ist hier nicht zu Ende. Trotz großer Schwierigkeiten und schlechter Prognosen haben wir mit großer Energie und Begeisterung siebenunddreißig Jahre hinter uns gebracht. Die Herausforderungen, denen wir uns in Zukunft stellen müssen, bestehen darin, unser Programm ständig zu verbessern, um weiterhin der Lieblingssender der Menschen in El Seybo und auch in den Gebieten zu sein, die wir jetzt erreichen, denn mit der Modernisierung schreitet auch für das Radio voran, und wir haben den Beweis, dass wir durch unsere Internet in mehr als hundert Ländern gehört werden. Wir sind der erste Sender in Lateinamerika, der mit Solarenergie betrieben wird, der erste im Lande, der einen digitalen Sender verwendet, und der erste in El Seybo, der über das Internet zu hören ist. Wir haben es unseren Landsleuten im Ausland endlich ermöglicht, mit ihren Familien hier über das Radio zu kommunizieren”.
Neben den Evangelisierungsprogrammen engagiert sich Radio Seybo auch für soziale Projekte. Das jüngste dieser Projekte heißt “Recicreartes”, ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Acción Verapaz und die Verbesserung der sozialen Bedingungen von Menschen mit begrenzten Mitteln durch das Erlernen, Herstellen und Verkaufen von Kunsthandwerk als Mittel zum Lebensunterhalt fördert.