AMERIKA/KOLUMBIEN – Bischöfe wählen neuen Vorstand und erinnern an 148 an Covid gestorbene Priester und Ordensleute

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Bogotà – Der Erzbischof Luis José Rueda Aparicio von Bogotá, wurde für die kommenden drei Jahre zum Vorsitzenden der kolumbianischen Bischofskonferenz gewählt. Die Wahlen fanden am gestrigen, Dienstag, 6. Juli, im Rahmen der Vollversammlung der kolumbianischen Bischöfe in Bogotá statt. Erzbischof Rueda Aparicio folgt in diesem Amt d Erzbischof Óscar Urbina Ortega von Villavicencio nach. Die kolumbianischen Bischöfe wählten zudem Erzbischof Omar Alberto Sánchez Cubillos von Popayan, zum stellvertretenden Vorsitzenden und den Weihbischof von Bogota, Luis Manuel Ali Herrera, zum Generalsekretär der Bischofskonferenz.
In einer Glückwunschbotschaft gratulieren der Vorsitzenden und Generalsekretär des Rates der Lateinamerikanischen Bischöfe , Bischof Miguel Cabrejos Vidarte OFM und Bischof Jorge Edoardo Lozano, dem Erzbischof von Bogotá zu seiner Ernennung und “gratulierten zum Vertrauen, das die kolumbianischen Bischöfe in seine Person gesetzt haben “. Man sei sich seines “bedeutenden Beitrags für die pilgernde Kirche in Kolumbien“ gewiss.
Die Vollversammlung der kolumbianischen Bischofskonferenz tagt in Anwesenheit der Bischof vom 5. bis 7. Juli in Bogotá nach den geltenden Gesundheitsempfehlungen. Auf der Agenda stehen die Feststellung der in den letzten Jahren erzielten Fortschritte und der Austausch über die jeweilige Realität in den verschiedenen Regionen, die Wahl des neuen Vorstandes für den Dreijahreszeitraum 2021-2024 und der der Präsidenten der bischöflichen Kommissionen und sowie der Leiter der Verwaltungs- und Pastoralabteilungen, die Festlegung von Handlungsrichtlinien für den Weg der kolumbianischen Kirche für die nächsten drei Jahre.
Im Rahmen der Vollversammlung würdigten die kolumbianischen Bischöfe auch die Bischöfe, Priester und Ordensleute, die im Land aufgrund der Covid-19-Pandemie gestorben sind. Auf der Bischofskonferenz präsentieren die Bischöfe die Verstorbenen ihre Gesichter, die Kirchsprengel und Ordensgemeinschaften, denen sie angehörten, ihr Sterbedatum und ihr Alter.
Obwohl “wir keine genaue Zahl der Vertretet der Kirche haben, die in Kolumbien an Covid-19 gestorben sind, spricht der bisher von den Kirchsprengeln und Religionsgemeinschaften vorgelegte Bericht von 148 Todesfällen”. Im ganzen Land starben insgesamt Bischöfe, 69 Priester, 30 Ordensmänner und 45 Ordensfrauen. Auf diese Weise “möchte die Kirche mit christlicher Hoffnung und der Gewissheit der Auferstehung an jeden von ihnen gedenken, indem sie ihre Namen veröffentlicht und ihre Hingabe an Kirche und Gesellschaft würdigt”.