AMERIKA/PARAGUAY – Jahr der Laien inspiriert sich an Jüngern von Emmaus

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Asuncion – Am Sonntag, dem 21. November, dem Christkönigsfest, der als „Tag der Laien“ in Paraguay begangen wird, laden die Bischöfe zu einem Gottesdienst in der Basilika von Caacupé ein. Im Anschluß wird das „Jahr der Laien 2022“ offiziell eröffnet.
In der Botschaft, die die Bischöfe “an das ganze Volk Gottes und besonders an alle Laien” richten, erinnern sie an die Geschichte der Jünger auf dem Weg nach Emmaus , die seit 2020 den Weg der Kirche in Paraguay begleitet, und im Jahr 2022 das Nachdenken über Sendung der Laien inspirieren soll.
Auf dem Weg nach Emmaus soll die Kirche ihren Weg erkennen und „die Gnade erfahren, die sie voran treibt”, schreiben die Bischöfe. „Wir betrachten auch die Feier der Kirchenversammlung von Lateinamerika und der Karibik und den Beginn der Bischofssynode zum Thema Synodalität der Weltkirche, der mit diesem Jahr, das unseren Laien gewidmet ist, zusammenfällt, als einen “Kairos”, als eine Zeit der Gnade. Als weltoffene Kirche sehen wir diese Ereignisse im Leben der Kirche als Gelegenheiten, die uns die Vorsehung zeigt, um uns zu treffen, einander zuzuhören, gemeinsam zu unterscheiden und gemeinsam die Stimme des Herrn anzunehmen, der uns immer den Weg, die Wahrheit und das Leben aufzeigt”, so die Bischöfe.
Im Anschluss betonten die Bischöfe, dass sie angesichts der großen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft in der Kirche und in der Welt “darum bitten, dass die Kirche voll von Zeugen sein möge“. „Wir bitten darum, dass die Kirche voll von Zeugen ist, von wahren Märtyrern, in allen Bereichen, nach dem Vorbild der vielen, die unsere Geschichte geschrieben haben, von der apostolischen Verkündigung bis heute, und deren Namen eine lebendige Erinnerung an das Evangelium sind, wie jene, an die der heilige Paulus erinnert und sie grüßt “, heißt es in der Botschaft, die mit der Aufforderung schließt, sich daran zu erinnern, dass “die Jungfrau Maria auch die Heilige des Weges ist, die immer auf der Suche nach ihren Kindern ist und allen entgegengeht, egal wie weit sie entfernt sind, um die gesegnete Frucht ihres Leibes in das Leben vieler zu bringen”.