AMERIKA/PERU – Kirche bereit zur Zusammenarbeit in den Bereichen Soziales, Bildung und Gesundheit

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Lima – Am vergangenen 22. September empfing die Präsidentin des peruanischen Kongresses, María del Carmen Alva Prieto, den Vorstand der katholischen Bischofskonferenzen den Räumlichkeiten des Kongresses der Republik. Während des Treffens wurde die Bereitschaft der Kirche zur Zusammenarbeit mit dem Kongress bekräftigt, insbesondere im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Das Treffen fand in einer Atmosphäre der Geschwisterlichkeit, Herzlichkeit und Freundschaft statt. Mit den Treffen mit den verschiedenen Gremien des Kongresses möchten die Vertreter der katholischen Kirche zum Aufbau des Gemeinwohls des Landes beizutragen.
Anwesend waren bei dem Treffen mit der Präsidentin des Kongresses der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Präsident des Lateinamerikanischen Bischofsrates Erzbischof Miguel Cabrejos Vidarte, der zweite stellvertretende Vorsitzende, Bischof Robert Prevost von Chiclayo, der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Bischof Norberto Strotmann von Chosica und dessen Stellvertreter Pfarrer Guillermo Inca.
Das Treffen sollte auch dazu die, die Spannnungen, zu denen es in der Bevölkerung nach dem Tod des Anführers von „Sendero Luminoso“ vor einigen Tagen gekommen war, zu lindern. Der Erzbischof Carlos Castillo von Lima hatte hatte unterdessen am 12. September in der Kathedrale von Lima anlässlich des Jahrestages der historischen Festnahme von Abimael Guzmán, dem Anführer der Terrorgruppe „Sendero Luminoso“ einen Gottesdienst mit den wichtigsten Mitarbeitern der Sondereinheiten des peruanischen Geheimdienstes gefeiert.
In seiner Predigt sagte der Erzbischof: “Wenn wir jetzt die Möglichkeit einer Demokratie haben, auch mit ihren Problemen, dann deshalb, weil Sie diesen Samen der Hoffnung für das Land gesät haben. Ihr seid die Kraft, die wir haben, um den Weg der Hoffnung weiterzugehen, der an einem Sonntag wie heute begonnen hat. Lassen Sie uns alle Anstrengungen unternehmen, um Samen der Hoffnung zu sein und ein Wunder für unser Volk zu bewirken”.