AMERIKA/PERU – Zweihundert Jahre Unabhängigkeit: Missionare tragen im Amazonasgebiet zur Umsetzung „strategischer Maßnahmen“ bei

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Sepahua – Peru feiert am 28. Juli seine 200-jährige Unabhängigkeit und damit seine Gründung als Staat. Der Jahrestag der Zweihundertjahrfeier fällt in eine Zeit, die aufgrund der starken Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt ist, soll aber dennoch den Blick in die Zukunft und die Hoffnung, ein Land gemäß den Werten seiner republikanischen Verfassung aufzubauen, stärken.
Dieser Blick in die Zukunft ist im sogenannten “Zweihundert-Jahres-Plan“ umschrieben, der strategische Maßnahmen festlegt, die bereits im „Nationalen Abkommen“ vereinbart wurden, dem sich verschiedene politischen und gesellschaftlichen Kräften und anderen Institutionen des Landes anschließen. Der Plan lädt dazu ein, die Zukunft durch sechs strategische Achsen zu gestalten, die Peru auf das Jahr 2050 hinführen: es Geht dabei um die Grundrechte und Würde des Volkes; Möglichkeiten und Zugang zu staatlichen Dienstleistungen; Staat und Regierung; Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung; Regionalentwicklung und Infrastruktur; natürliche Ressourcen und Umwelt.
Angesichts dieses strategischen Plans haben sich die Missionsinstitute, insbesondere diejenigen, die in den am weitesten von der Hauptstadt entfernten Gebieten arbeiten, gefragt, wie sie zur Umsetzung der Strategien beitragen können, insbesondere wenn man bedenkt, dass es ich um geografisch sehr unterschiedliche Gebiete handelt, die sich unter sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen von den anderen Regionen des Landes unterscheiden.
Mit Unterstützung von Radio Sepahua und “Selvas Amazonicas” haben sich die Dominikaner Missionare zusammengetan, um durch kurze Videoclips die Perspektiven der Amazonasregion zu veranschaulichen und dabei das konkrete Engagement von Einzelpersonen und Gemeinschaften auf diesen Entwicklungsachsen zeigen.
Der erste Clip, der dieser Tage in den sozialen Medien veröffentlicht und geteilt wird, bezieht sich auf den wirtschaftlichen Fortschritt der Bevölkerung. Im Laufe der Geschichte hat der peruanische Wald besorgniserregende Wirtschaftsindikatoren verzeichnet. Der Situation der extremen Armut wird sollen Initiativen entgegenwirken, die ausgehend von den betroffenen Familien nach Alternativen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage suchen. Zu den Zielen des „Zweihundert-Jahres-Plans“ gehört die Überwindung der der Armut in Peru. In diesem Sinne fordern die im Regenwald tätigen Missionare eine Gesamtvision, die alle Teile des Landes umfasst.
Mit ihrer Arbeit versuchen die Missionare, echte Lebens- und Entwicklungsgemeinschaften zu schaffen, in denen Solidarität unter der Bevölkerung im Alltag gelebt wird. Dank der Initiativen in den Bereichen Bildung und Evangelisierung und im sozialen Bereich soll eine solidarische Gemeinschaft entstehen. Die Videoclips der Dominikaner Missionare sind auf den Facebook-Seiten von Selvas Amazónicas und Radio Sepahua zu sehen.