AMERIKA/URUGUAY – Bischöfe erörtern Situation in den Gemeinden und begrüßen Gottesdienste in Anwesenheit der Gläubigen

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Florida – Während der jüngsten Vollversammlung der Bischofskonferenz von Uruguay , die vom 10. bis 16. November im Exerzitienhaus „Jesús Buen Pastor“ in Florida stattfand, wurde der neue Vorstand für die nächsten drei Jahre gewählt. Bischof Arturo Fajardo von Salto, wurde als Vorsitzender bestätigt, Erzbischof Daniel Sturla von Montevideo, wurde zum Vizepräsidenten und Bischof Heriberto Bodeant von Canelones zum Generalsekretär gewählt. Auch die Leiter der Abteilungen, Kommissionen und Büros der CEU wurden im Rahmen der Vollversammlung neu gewählt.
Während der Versammlung erörterten die Bischöfe die wichtigsten Aspekte des Lebens der katholishen Gemeinden und trafen einige Vertreter der verschiedenen Realitäten. Zu den Themen auf der Tagesordnung gehörten: die Betreuung älterer und kranker Priester; Initiativen zugunsten der Unternehmer des Landes zur Förderung nachhaltiger Unternehmen, die ihre Arbeit auf der Würde der Menschen und dem Gemeinwohl basieren; die von Caritas Uruguay durchgeführten Programme zur Förderung der Menschen in den Bereichen Gefängnispastoral, Friedensarbeit, Suchtprävention und Sozialpastoral; die neuen Lehrprogramme der Katholischen Universität; die akademische Ausbildung von Pastoralreferenten, die einen Titel erhalten, der ihre theologische, pastorale und pädagogische Ausbildung berücksichtigt.
In Anwesenheit der Diözesanreferenten für die Synode 2021-2023 mit Blick auf die Bischofssynode im Vatikan fand ein Reflexionstag statt, an dem die synodale Spiritualität vertieft, der von allen Diözesen eingeschlagene Weg vorgestellt und die Termine für die verschiedenen Phasen der Synodenvorbereitung geplant wurden. Analysiert wurde auch der Weg zur Vorbereitung der Kirchlichen Versammlung für Lateinamerika und die Karibik.
Die Bischöfe begrüßten, dass die Kapazitäten der Kirchen für die liturgischen Feiern erneut gestiegen sind, was mehr Gläubigen die Teilnahme ermöglicht. Sie fordern daher die Gemeinden auf, diesen Weg weiterzugehen und die Präsenz der Menschen bei den Feiern, insbesondere bei der Sonntagsmesse, wieder aufzunehmen.