ASIEN/CHINA – Hoffnung der Kirche: Neue Arbeiter im Weinberg des Herrn

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Peking – Im Herbst, der Jahreszeit für die Ernte der Früchte der Erde, erntete die chinesische katholische Gemeinschaft auch reiche geistliche Früchte in Form von Berufungen, insbesondere von Priesterberufungen, die die Zahl der Arbeiter im Weinberg des Herrn bereichern. Auch die gesundheitlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie zu einer Einschränkung der Teilnahme an Gottesdiensten und Festen in allen Gemeinden geführt haben, konnten die Freude und die Hoffnung der Kirche auf diese Priesterweihen keineswegs mindern.
Bischof Paul Pei Junmin von Liaoning , weihte Paul Li Hongdong am 28. Oktober, dem Fest der Heiligen Simon und Judas, in der Herz-Jesu-Kathedrale zum Priester. Der Bischof ermutigte den Neupriester, “vom Altar herabzusteigen und sich auf den Weg in die Mission, zum Volk Gottes zu machen, um das Evangelium zu verkünden”. Der Neupriester erzählte den Anwesenden von seiner eigenen Berufung und forderte nicht nur seine Kollegen auf, “keine Angst zu haben, sich für Jesus zu entscheiden und ihm nachzufolgen… Geht jetzt hinaus! Denn der Herr hat den Weg für uns bereits geebnet”. Am Ende der Priesterweihe bat er Bischof Paolo Pei Junmin ihn und alle seine Mitbrüder zu segnen.
Am Fest der Patronin der Missionen, der heiligen Theresia vom Kinde Jesu, weihte auch Bischof Joseph Shen Bin von Haimen in der Provinz Jiangsu, einen neuen Priester für die Diözese: es handelte sich um Joseph Liu Xingfeng. Er stammt aus einer gläubigen Familie mit vier Brüdern und Schwestern und hat zwei Schwestern, die Orden beigetreten sind. Er bat alle, für ihn zu beten, damit er ein geeigneter und würdiger Priester sei möge, nachdem ihn der Herr auserwählt hat.
Auch in der Diözese Wanxian und in der Provinz Yunnan gab es neue Früchte im Weinberg des Herrn. Vor allem in der Gemeinde Yunnan haben zwei Priester aus der Volksgruppe der Jingpo, die vor allem im Westen des Chinas lebt, die Weihe empfangen.