ASIEN/INDONESIEN – Insel Flores: Trotz erster Einschränkungen setzen die Kamillianer ihre Initiativen fort

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Maumere – „Kirchen und Schulen bleiben geschlossen, während Flug- und Schiffsreisen bis mindestens 21. Juli ausgesetzt wurden. Das Virus scheint nun auch auf unsere Insel vorgedrungen zu sein, wo nun auch die Beschränkungen beginnen” so Pater Luigi Galvani, ein Missionar der Kamillianer, der auf der Insel Flores lebt und arbeitet. „In Großstädten wie Jakarta, Surabaya, Bali ist die Situation ernster“, erklärt er. Die Regierung unternehme erste Schritte zur Beschaffung der Impfstoffe, stoße dabei aber auch auf Schwierigkeiten, insbesondere bei der Planung der Impfkampagne.
P. Galvani berichtet aber auch, dass die Gemeinschaft der jungen Kamillianer auf der Insel Flores trotz des Voranschreitens von Covid 19 ihre Initiativen fortsetzt.
„Anlässlich des Festes des heiligen Camillus, unserem Giganten der Nächstenliebe, das am gestrigen 14. Juli gefeiert wurde, nahmen wir 12 neue Novizen auf, darunter zwei Pakistaner, fünf neue Ordensmitglieder legten ihre Gelübde ab und 17 erneuerten feierlich ihre ewigen Gelübde. Wir freuen uns über diese Früchte unserer indonesischen Mission, vielleicht auch dank des heiligen Camillus, geht es uns allen gut, auch mir selbst, und ich bereite mich auf den Beginn des nächsten Schuljahres vor, der für den 20. August 2021 geplant ist.
„Die Covid-19-Pandemie macht uns bei unseren missionarischen Aktivitäten keine Angst, im Gegenteil, es scheint fast, dass wir noch mehr tun“, schließt der Missionar.
Indonesien, das derzeit am stärksten von Covid-19 betroffene Land in Südostasien, verzeichnet nach statistischen Angaben mit über 21.000 Neuerkrankungen einen neuen täglichen Infektionsrekord. Die tatsächlichen Zahlen werden jedoch aufgrund der geringen Anzahl durchgeführter Tests als viel höher eingeschätzt.