ASIEN – Interreligiöse Konferenz will Frieden in Afghanistan, Korea und Myanmar fördern

 22 total views,  1 views today

Tokio – Im Anschluss an die Generalversammlung, die im Oktober in Tokio stattfand, veröffentlichte die „Asiatischen Konferenz der Religionen für den Frieden” , die vom Asien-Büro der interreligiösen Organisation “Religions for Peace” veranstaltet wurde, in den vergangenen Tagen die feierliche “Erklärung von Tokio 2021. Darin verpflichten sich die Teilnehmer zu Dialog und interreligiöser Zusammenarbeit zur Förderung des Bewusstsein für die Würde aller Lebensforme und zum Kampf gegen den Menschenhandel sowie zum Engagement für Frieden und Versöhnung in Asien, den Schutz der Umwelt, die Entwicklung von Führungsqualitäten der Jugend. Und dazu soll ein spezieller Fonds zur Finanzierung von Projekten gegründet werden, die die oben genannten Ziele verwirklichen wollen.
Zu den Szenarien, in denen die ACRP einen besonderen Beitrag zu leisten gedenkt, gehört Nordkorea, wo sie über den Koreanischen Rat der Religionen und die Koreanische Konferenz der Religionen für den Frieden humanitäre Aktivitäten fördern und die Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen den beiden Teilen Koreas mit einer kulturellen Arbeit der “Erziehung zum Frieden” unterstützen möchte. Zu den anderen ausdrücklich genannten Ländern, in denen Frieden und Versöhnung gefördert werden sollen, gehören Afghanistan und Myanmar.
Die Konferenz will zudem das Bewusstsein für die Abschaffung von Atomwaffen schärfen und die Umstellung der Verteidigungshaushalte verschiedener Länder auf Mittel zur Förderung friedensbezogener Aktivitäten zu fördern.
Nach Ansicht der ACRP ist es notwendig, mit Regierungen, internationalen Organisationen und Religionsgemeinschaften in einem fruchtbaren Netzwerk und in Partnerschaft den Dialog über Frieden, Integration, Solidarität und Umweltschutz zu unterstützen, indem soziale Medienplattformen auf positive Weise genutzt werden, aber auch durch öffentliche Veranstaltungen, Gebete, Konferenzen, Seminare und Webinare.
Ziel ist es schließlich, die soziale Verantwortung der Religionsgemeinschaften durch Dialog und interreligiöse Zusammenarbeit zu fördern, um den Geist der Gleichheit, des Respekts, der Integration und der Versöhnung zu wahren. Die Organisation will dazu konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Grundsätze und strategischen Aktionen ergreifen, um “gemeinsam eine Gemeinschaft allen Lebens auf der Erde aufzubauen”, die künftigen Generationen zugute kommt.