Benutzer:Boonekamp/Arbeit/Reinickendorf

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Die Liste der Notwasserbrunnen enthält die vorgefundenen Standorte, da keine vollständige amtliche Aufstellung zugänglich war. Grundlage waren im Projekt „Berliner Plumpen“ in OpenStreetMaps gesammelten Daten. Mit der Liste von Landesbrunnen aus dem Jahre 2015<ref name=ds17-15418 /><!– Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Christopher Lauer (PIRATEN) vom 27. Januar 2015 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 29. Januar 2015): ”Trinkwasserversorgung bei Stromausfall” mit einer Antwort zu Frage 2: Dem Senat liegt eine aktuelle Auflistung vor. Die Auflistung der Landesbrunnen ist beigefügt.</ref> –> wurden weitere Aufstellungen in den Jahren 2018 und 2019 durch Begehung vor Ort zusammengesucht. Die Brunnen im [[Märkisches Viertel|Märkischen Viertel]] fehlten auf der genutzten Landesliste.<!– Unklar muss nach der Nitteilung der BKK allerdings bleiben, ob das Land=Zivilschutz oder der Bund=Katastrophenschutz zuständig ist. Für die WP-Liste ist diese Unterteilung und letztlich für Formen und Bürger ohne Nutzen. –> Einige der im Bezirk vorhandenen Schliephackepumpen wurden in den 2010er Jahren bereits durch säuleartigen Brunnenständer (vierteilige) ersetzt. Ein Vergleich aktuell ({{Zukunft|2025}}Stand: 2019) ermittelter Brunnen zu älteren Ansichten aus dem Jahr 2008 wurden durch Nutzung von [[Google Street View|Street View]]<ref name=”StreetView”>Auf der Software [[Google Earth]] lassen sich als virtueller Globus Satelliten- und Luftbilder verschiedener Jahre erreichen. Zudem werden als Google Street View 360-Grad-Ansichten aus der Straßenperspektive dargestellt. Diese Abbildungen sind für Berlin zu den Jahren 2008/2009 zugänglich.</ref> möglich. Gegebenenfalls wurden das amtliche Kartenwerk „Stadtplan von Berlin“ im Maßstab 1:4.000<ref name=”histomapberlin”>[http://histomapberlin.de/histomap/de/index.html histomapberlin.de] und Geoportal der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Als Suchstichwort eignet sich die jeweilige Straße. {{“|HistoMap Berlin ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Landesarchiv Berlin und der Beuth Hochschule für Technik Berlin, mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Geodatenservice. Es wurde im Rahmen des DiGis-Projekts gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.}}</ref> genutzt, um Daten und Umstände zu klären.
 
Die Liste der Notwasserbrunnen enthält die vorgefundenen Standorte, da keine vollständige amtliche Aufstellung zugänglich war. Grundlage waren im Projekt „Berliner Plumpen“ in OpenStreetMaps gesammelten Daten. Mit der Liste von Landesbrunnen aus dem Jahre 2015<ref name=ds17-15418 /><!– Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Christopher Lauer (PIRATEN) vom 27. Januar 2015 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 29. Januar 2015): ”Trinkwasserversorgung bei Stromausfall” mit einer Antwort zu Frage 2: Dem Senat liegt eine aktuelle Auflistung vor. Die Auflistung der Landesbrunnen ist beigefügt.</ref> –> wurden weitere Aufstellungen in den Jahren 2018 und 2019 durch Begehung vor Ort zusammengesucht. Die Brunnen im [[Märkisches Viertel|Märkischen Viertel]] fehlten auf der genutzten Landesliste.<!– Unklar muss nach der Nitteilung der BKK allerdings bleiben, ob das Land=Zivilschutz oder der Bund=Katastrophenschutz zuständig ist. Für die WP-Liste ist diese Unterteilung und letztlich für Formen und Bürger ohne Nutzen. –> Einige der im Bezirk vorhandenen Schliephackepumpen wurden in den 2010er Jahren bereits durch säuleartigen Brunnenständer (vierteilige) ersetzt. Ein Vergleich aktuell ({{Zukunft|2025}}Stand: 2019) ermittelter Brunnen zu älteren Ansichten aus dem Jahr 2008 wurden durch Nutzung von [[Google Street View|Street View]]<ref name=”StreetView”>Auf der Software [[Google Earth]] lassen sich als virtueller Globus Satelliten- und Luftbilder verschiedener Jahre erreichen. Zudem werden als Google Street View 360-Grad-Ansichten aus der Straßenperspektive dargestellt. Diese Abbildungen sind für Berlin zu den Jahren 2008/2009 zugänglich.</ref> möglich. Gegebenenfalls wurden das amtliche Kartenwerk „Stadtplan von Berlin“ im Maßstab 1:4.000<ref name=”histomapberlin”>[http://histomapberlin.de/histomap/de/index.html histomapberlin.de] und Geoportal der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Als Suchstichwort eignet sich die jeweilige Straße. {{“|HistoMap Berlin ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Landesarchiv Berlin und der Beuth Hochschule für Technik Berlin, mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Geodatenservice. Es wurde im Rahmen des DiGis-Projekts gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.}}</ref> genutzt, um Daten und Umstände zu klären.
  
 
2015 waren im Bezirk 43 Notbrunnen mit dem Schild „Kein Trinkwasser“ markiert.<ref name=”ds-17-17392″>Abgeordnetenhaus Drucksache 17/ 17392 Schriftliche Anfrage 17. Wahlperiode – Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner (PIRATEN) vom 11. November 2015 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 18. November 2015) und Antwort: ”Straßenbrunnen – ein Auslaufmodell?”</ref> Charakteristisch für den Bezirk sind neben den großen Nicht-Autowaschen-Schildern an vielen Brunnen auch die an [[:Datei:Straßenbrunnen164-ReinDorf-Ritterlandweg (4).jpg|notwendigen Standorten]] aufgestellten hüfthohen [[Poller#Straßenverkehr|Poller]], um diese gegen das Anfahren durch den Straßenverkehr zu behindern.
  
 
Die vierteiligen Brunnenkörper, die in Reinickendorf stärker als in anderen Bezirken verbreitet sind, bestehen aus dem Grundrohr (Ständer), das mit dem Sockelrohr verschraubt ist. An einem Aufsatzrohr ist der Wasseraustritt angeschweißt. Über ein Zwischenrohr für das Kolbengestänge ist die obere „Zylinderkappe“ aufgesetzt, an dessen seitlichen Ansatzstück der Pumpenschwengel eingehängt ist. Der Anschluss vom Schwengelhaken ist (verdeckt) mit dem Kolbengestänge verbunden. Diese vier Rohre sind mit Aufwulstungen fest zusammengefügt, die Schwengelkappe ist auf dem aufgekröpften Zwischenrohr aufgepresst. Am Handgriff des Schwengels erleichtern Kugeln den Pumpschwung. Vorrangig in Tegel stehen Brunnenkörper der Metallbaufirma „Freyer & Sohn“ aus dem Rohr mit Austritt auf dem Quell-Sockel und einem aufgebrachten Schwengelaufsatz.<!– wenn alle beisammen: zählen: Lauchhammer / Krause / Neue Krause / Schliephacke / Freyer / Vierteilige / FSH / Borsig / ?andere? –>
Im Bezirk waren 2015 43 Notbrunnen mit dem Schild „Kein Trinkwasser“ markiert.<ref name=”ds-17-17392″>Abgeordnetenhaus Drucksache 17/ 17392 Schriftliche Anfrage 17. Wahlperiode – Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner (PIRATEN) vom 11. November 2015 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 18. November 2015) und Antwort: ”Straßenbrunnen – ein Auslaufmodell?”</ref> Charakteristisch für den Bezirk sind neben den großen Nicht-Autowaschen-Schildern an vielen Brunnen auch die an [[:Datei:Straßenbrunnen164-ReinDorf-Ritterlandweg (4).jpg|notwendigen Standorten]] aufgestellten hüfthohen [[Poller#Straßenverkehr|Poller]], um diese gegen das Anfahren durch den Straßenverkehr zu behindern.
 
 
Die vierteiligen Brunnenkörper, die in Reinickendorf stärker als in anderen Bezirken verbreitet sind, bestehen aus dem Grundrohr (Ständer), das mit dem Sockelrohr verschraubt ist. An einem Aufsatzrohr ist der Wasseraustritt angeschweißt. Über ein Zwischenrohr für das Kolbengestänge ist die obere „Zylinderkappe“ aufgesetzt, an dessen seitlichen Ansatzstück der Pumpenschwengel eingehängt ist. Der Anschluss vom Schwengelhaken ist (verdeckt) mit dem Kolbengestänge verbunden. Diese vier Rohre sind mit Aufwulstungen fest zusammengefügt, die Schwengelkappe ist auf dem aufgekröpften Zwischenrohr aufgepresst. Am Handgriff des Schwengels erleichtern Kugeln den Pumpschwung. Vorrangig in Tegel stehen Brunnenkörper der Metallbaufirma „Freyer & Sohn“ aus dem Rohr mit Austritt auf dem Quell-Sockel und einem aufgebrachten Schwengelaufsatz.
 
 
 
 
Angaben zu stillgelegten und zu Straßenbrunnen die in den Jahren 2010-2015 neu errichtet oder wieder in Betrieb genommen wurden waren (nach dem Text der Drucksache) für die Vorlage zur Abgeordneten-Drucksache<ref name=”ds-17-17392″ /> ”Straßenbrunnen – ein Auslaufmodell?” nicht rechtzeitig eingegangen. Die Grundwassersituation in Frohnau ist von den Binnendünen bestimmt<ref>[https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStart&mapId=wmsk_02_07flurab2009@senstadt&bbox=14973,33168,18932,35206 Flurabstand des Grundwassers in Frohnau]</ref> die zum gespannten Hauptgrundwasserleiter führen. Für die Tiefe der oberen Grundwasserführung (Flurabstand) ist an Brunnenstandorten bis zu 40 Meter, nach Süden durch Hermsdorf verringert sich der Abstand bis 3 Meter. Die Tieflagen der geeigneten Grundwasserführung bei der vorsätzlichen Standortwahl bedingen ausreichende Pumpausstattungen für Quellbohrungen von 60 Metern.
 
Angaben zu stillgelegten und zu Straßenbrunnen die in den Jahren 2010-2015 neu errichtet oder wieder in Betrieb genommen wurden waren (nach dem Text der Drucksache) für die Vorlage zur Abgeordneten-Drucksache<ref name=”ds-17-17392″ /> ”Straßenbrunnen – ein Auslaufmodell?” nicht rechtzeitig eingegangen. Die Grundwassersituation in Frohnau ist von den Binnendünen bestimmt<ref>[https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStart&mapId=wmsk_02_07flurab2009@senstadt&bbox=14973,33168,18932,35206 Flurabstand des Grundwassers in Frohnau]</ref> die zum gespannten Hauptgrundwasserleiter führen. Für die Tiefe der oberen Grundwasserführung (Flurabstand) ist an Brunnenstandorten bis zu 40 Meter, nach Süden durch Hermsdorf verringert sich der Abstand bis 3 Meter. Die Tieflagen der geeigneten Grundwasserführung bei der vorsätzlichen Standortwahl bedingen ausreichende Pumpausstattungen für Quellbohrungen von 60 Metern.