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Spiritualität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Spiritualität (v. lat.: spiritus = Geist, Hauch bzw. spiro ich atme – wie griech. ψύχω bzw. ψυχή, s. Psyche) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder aber im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen, die oft eine über spiritistische Vorstellungen hinausgehende idealistische Ansicht einschließt, nach der alles Wirkliche Geist oder Bewusstsein ist oder eine Erscheinungsform davon ist. Spiritualität im spezifisch religiösen Sinn steht dann auch immer für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Begriffsfindung

Nicht nur die konkreten Ausprägungen der Spiritualität unterscheiden sich, sondern auch das grundsätzliche Verständnis. Erschwerend kommt hinzu, dass die Begriffe Religiosität und Spiritualität insbesondere im englischsprachigen Schrifttum oft synonym gebraucht wurden, obwohl ihnen unterschiedliche Vorstellungen zugrunde liegen.

Das 1936 erschienene Oestergaards Lexikon beschreibt spirituell als „geistig, geistreich, auch geistlich, kirchlich“ und den Begriff Spiritualität als „Geistigkeit, geistiges Wesen“, die im Gegensatz zur Materialität steht. Das dtv Brockhaus Lexikon von 1962 sieht Spiritualität scheinbar als Domäne der katholischen Konfession an: „kath. Kirche: die christliche Frömmigkeit, insofern sie als Werk des Geistes Gottes unter Mitwirkung des Menschen verstanden wird; auch personale Aneignung der Heilsbotschaft“.

Aktuelle Nachschlagewerken setzen Spiritualität mit Frömmigkeit gleich („heute weitgehend gleichbedeutend mit Frömmigkeit“ (Brockhaus Religionen, 2004); Frömmigkeit, eine vom Glauben getragene geistige Orientierung und Lebensform“ (Lexikon der Psychologie, 2000-2002), während der Duden (1999-2004) die alten Definitionen beibehalten hat: „Geistigkeit; inneres Leben, geistiges Wesen“.

Meyers Taschenlexikon (2003) betont ebenso wie das „Lexikon der Psychologie“, dass Spiritualität Auswirkungen auf die Ausgestaltung des individuellen Lebens hat: [Spiritualität ist] „die durch seinen Glauben begründete und durch seine konkreten Lebensbedingungen ausgeformte geistig-geistliche Orientierung und Lebenspraxis eines Menschen“.[1]

Der Begriff Spiritualität ist im deutschen Sprachgebrauch also nicht erst seit Ende der 1950er Jahre nachweisbar. In der Brockhaus Enzyklopädie gibt es dieses Stichwort erst seit 1973.[2] „Heute ist Spirituelles darüber hinaus zu einem vielfach verschwommenen Modewort geworden, läuft unter den Oberbegriffen Esoterik und Lebenshilfe und ist auch bereits in nahezu allen profanen Bereichen präsent.“[2] Aktuell findet der Begriff Spiritualität auch als Schlagwort Anwendung, im Zusammenhang mit New Age und alternativer Heilkunde, und auch politisch im Programm und der Bezeichnung einer Kleinpartei wie „Die Violetten – für spirituelle Politik“.

Der Psychologe Rudolf Sponsel definiert Spiritualität als mehr oder minder bewusste Beschäftigung „mit Sinn- und Wertfragen des Daseins, der Welt und der Menschen und besonders der eigenen Existenz und seiner Selbstverwirklichung im Leben“.[3] So umfasst sie auch eine besondere, nicht notwendig im konfessionellen Sinne verstandene religiöse Lebenseinstellung eines Menschen, der sich auf das transzendente oder immanente göttliche Sein konzentriert bzw. auf das Prinzip der transzendenten, nicht-personalen letzten Wahrheit oder höchsten Wirklichkeit.

Die Bedeutungsinhalte der Spiritualität sind nach Untersuchungen von Büssing et al. (2006) vom weltanschaulichen Kontext abhängig, beziehen sich aber immer auf eine immaterielle, nicht sinnlich fassbare Wirklichkeit (Gott, Wesenheiten, Kräfte), die dennoch erfahr- oder erahnbar ist (Erwachen, Einsicht, Erkennen) und die der Lebensgestaltung eine Orientierung gibt. Zu unterscheiden sind hier eine suchende Haltung von einer glaubend annehmenden bzw. einer wissend erkennenden Haltung. Als Ausdrucksformen der Spiritualität konnten mit Hilfe von Fragebogenkonstrukten „mindestens 7 Faktoren differenziert werden: (1) Gebet, Gottvertrauen und Geborgenheit; (2) Erkenntnis, Weisheit und Einsicht; (3) Transzendenz-Überzeugung; (4) Mitgefühl, Großzügigkeit und Toleranz; (5) Bewusster Umgang (mit anderen, sich selbst und der Umwelt); (6) Ehrfurcht und Dankbarkeit; (7) Gleichmut und Meditation.“[1]

Von Büssing wurde folgender Vorschlag gemacht: „Mit dem Begriff Spiritualität wird eine nach Sinn und Bedeutung suchende Lebenseinstellung bezeichnet, bei der sich der/die Suchende ihres ‚göttlichen‘ Ursprungs bewusst ist (wobei sowohl ein transzendentes als auch ein immanentes göttliches Sein gemeint sein kann, z.B. Gott, Allah, JHW, Tao, Brahman, Prajna, All-Eines u.a.) und eine Verbundenheit mit anderen, mit der Natur, mit dem Göttlichen usw. spürt. Aus diesem Bewusstsein heraus bemüht er/sie sich um die konkrete Verwirklichung der Lehren, Erfahrungen oder Einsichten im Sinne einer individuell gelebten Spiritualität, die durchaus auch nicht-konfessionell sein kann. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensführung und die ethischen Vorstellungen.“[1]

Auch der Religionspsychologe Kenneth Pargament (1999) stellt das „Suchen nach dem Heiligen“ in den Vordergrund seiner Definition der Spiritualität. Die Grundhaltung ist also keine Ego-zentrierte, der „Blickwinkel“ ist eindeutig auf ein transzendentes „Zentrum“ gerichtet.

[Bearbeiten] Spiritualität und Religion

Spiritualität ist in- und außerhalb von Religionen zu finden. Sie zielt primär auf die persönliche Erfahrung, die innere Bezogenheit zum Leben. Eng verbunden mit mystischer Erfahrung, doch auch verschiedene unbeschreibliche Erfahrungen gelten als spirituell. Spiritualität ist die gelebte, praktische Erfahrung, auf die alle Religionen und spirituelle Traditionen nach dem Entfernen ihrer jeweils spezifischen Mythologie, Geschichte und Verschleierung hinweisen und hindeuten. Das persönliche Leben wird im Einklang mit dem Weg der Lebenskraft vollzogen, das Ich oder Ego ist aufgelöst. Spiritualität steht für diesen Zustand als auch für den Weg. Merkmale aller spirituellen Wege ist das Auflösen von Dualität in Einheit und das Auflösen von Wissen im Sein. Diese Wahrheit wird im jetzt und hier erfahren, sie kann weder gelehrt noch gelernt werden. Verschiedene religiöse und spirituelle Traditionen haben in der Vergangenheit formalisierte spirituelle Praktiken und Rituale entwickelt. Einige beziehen sowohl den Körper und Geist ein, andere nur den Geist.

[Bearbeiten] Religionen

Auch wenn die Ausprägung von Spiritualität letztlich immer individuell ist, da jeder spirituell lebende Mensch durch seine Lebens- und Erfahrungsgeschichte geprägt ist, so haben doch die Religionen und Konfessionen unterscheidbare spirituelle Strömungen hervorgebracht. Dies hat zunächst mit der verschiedenen Erfahrung, Beschreibung und Benennung der höheren Instanz oder Wirklichkeit in den religiösen Traditionen zu tun: Gott (arabisch/im Islam: Allah), eine Gottheit, Tao, Brahman, Maha-Atman, Shunyata, Großer Geist, Pneuma, Prajna, Maha-Purusha, Sugmad, das Eine in Einheit oder das Eine in Vielheit u.a.

Gerade die großen Religionstraditionen und alten Konfessionen haben eine große Vielfalt von spirituellen Strömungen hervorgebracht und sind – in unterschiedlichem Maße – fähig, spirituelle Traditionen aus anderen Religionen aufzunehmen und zu adaptieren (z.B. christlicher Zen). Sehr verschiedene Spiritualitäten müssen sich daher keineswegs widersprechen und können innerhalb einer Religionsgemeinschaft oder Kirche problemlos koexistieren. Wenn aber Einzelne oder Gruppen Elemente aus verschiedenen spirituellen Traditionen übernehmen und miteinander verbinden, dürfte es ab einem gewissen Punkt sinnvoll sein, von einer neuen Spiritualität zu sprechen. Häufig sind Spiritualitäten durch einzelne charismatische Figuren geprägt oder initiiert, manchmal auch nach diesen Personen benannt.

Interesse verdient auch das Verhältnis von Spiritualitäten, die sich im Zusammenhang von Klöstern, Priestergemeinschaften, Ordensbewegungen u.ä. entwickelt haben, zu „Laienspiritualitäten“, als Formen von Spiritualität, die von Menschen gelebt werden, die normalen Berufen nachgehen und weder als Mönch, Nonne, Priester o.ä. in engerem Sinn religiöse Aufgaben zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht haben. Vielfach ist eine Laienspiritualität aus einer klösterlichen oder mönchischen hervorgegangen, hat diese dann aber spezifisch umgeformt.

[Bearbeiten] Christentum

Siehe: Christliche Spiritualität

[Bearbeiten] Islam

Gebete, rituelle Waschungen, Pilgerfahrt, Fasten, Almosen Siehe auch: Sufismus

[Bearbeiten] Buddhismus, Hinduismus, Taoismus und Jainismus

Meditation, Kontemplation, Yoga, Zen, Tantra

[Bearbeiten] Traditionen

In Zwölf-Schritte-Gruppen wie Anonyme Alkoholiker, Emotions Anonymous und Narcotics Anonymous wird Spiritualität losgelöst von Religiosität gesehen, in diesem Zusammenhang wird ein individueller, von jedem einzelnen Mitglied frei auszuwählender liebender Gott als Höhere Macht bezeichnet. Im Unterschied zu religiösen Vereinigungen ist hier der Glaube an eine selbstgewählte höhere Macht auch nicht Voraussetzung für eine Mitgliedschaft.

[Bearbeiten] Spiritualität und Krankheitsumgang

Wenn ein Mensch schwer erkrankt, dann gibt es unterschiedliche Wege, mit dieser Situation umzugehen. In der medizinischen Forschung spricht man in diesem Zusammenhang auch von der Krankheitsbewältigung (Coping). Für viele Patienten ist der Glaube eine wichtige „Bewältigungsstrategie“. In den letzten Jahren konnte aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt werden, dass eine spirituelle Grundhaltung bzw. religiöse Praxis einen günstigen Einfluss auf den Umgang mit der Erkrankung haben kann. Viele Patienten mit lebensbedrohenden Erkrankungen suchen Halt und Hilfe in der Rückbesinnung an Ihre Religionstradition. Andere Patienten stellen aber auch ihre Glaubensüberzeugung enttäuscht in Frage, wenn ihre Gebete und Wünsche nicht erfüllt wurden.

„Spiritualität“ ist jedoch ein sehr komplexes Konstrukt mit vielen Bedeutungsnuancen (Büssing et al., Journal of Religion and Health, 2007), sodass zur Operationalisierung der bei Patienten mit chronischen Erkrankungen auffindbaren Motive „Suche“, „Vertrauen“ und „Änderung“ der SpREUK-Fragebogen entwickelt wurde, der folgende Faktoren abbildet: (1) Suche nach Sinn-gebender Rückbindung, (2) Vertrauen in externe Führung („höhere Kraft“), (3) positive Krankheitsinterpretation (Hinweis zur Lebensänderung) und (4) Support der Lebensbezüge durch Spiritualität/Religiosität. Diese Faktoren lassen sich mit der Ausübungsfrequenz bestimmter Formen einer religiösen, spirituellen, existentialistisch-philosophischen oder humanistischen Praxis korrelieren. Hierdurch kann die Grundaussage bestätigt werden, dass die "Suche" mit einer spirituell-existentialistischen Grundhaltung assoziiert ist, während das „Vertrauen“ Ausdruck einer religiös-dankbaren Haltung ist.[1]

Bei Patienten mit chronischen Erkrankungen hatten insbesondere Frauen ein signifikant höheres Vertrauen in externe Führung, positive Krankheitsinterpretation und Support der Lebensbezüge durch Spiritualität/Religiosität als Männer. Patienten mit Krebs hatten im Vergleich zu Patienten mit MS (Multiple Sklerose) oder anderen chronischen Erkrankungen die höchsten Zustimmungsraten zu diesen Aspekten.

Wer nicht selber mit Krankheit konfrontiert ist, für den mag es sonderbar klingen, aber für viele chronisch Kranke scheint ihre Erkrankung einen „hinweisenden“ Charakter zu haben, der dazu führt, dass 75% der Patienten durch ihre Erkrankung wieder dazu kamen, darüber nachzudenken, was ihnen in ihrem Leben wirklich wichtig ist und sie sich wieder mehr mit sich selber auseinander setzten. Für 60% ist diese ein Hinweis, etwas in ihrem Leben zu ändern. Aber diese in die Zukunft gerichtete biographische Änderungs-Möglichkeit wird nicht von allen als sinnhafte Chance wahrgenommen. Nur 39% sehen Krankheit als Chance für ihre persönliche Entwicklung an und nur 31% sind überzeugt, dass ihre Krankheit einen Sinn haben könnte. Krankheit ist in erster Linie störende Unterbrechung des Lebensflusses. Wer jedoch einen religiösen ode spirituellen Kontext hat, der bewertet Krankheit auch als Chance und Herausforderung. Diese Einschätzung wird von Patienten ohne diesen Hintergrund völlig abgelehnt.[1]

Im Kontext von Krankheit – und dem Umgang damit – würde sich eine Zuwendung zu spirituellen Aspekten also unter anderem darin ausdrücken, dass eine „schicksalhafte Krise“ bei dem Betroffenen zu einer Reflexion über Sinn und Bedeutung im Leben führt, mit der Möglichkeit zu einer Neuorientierung, zu einer erhöhten Wertschätzung des Lebendigen, zu einer Sensibilität dem Unnennbaren gegenüber. Aber auch, ob überhaupt die Frage nach dem Bezugshorizont im Leben, nach Sinn, Halt und Ausblick oder nach vertrauensvoller Geborgenheit gestellt wird.[1] Es ist der Schritt vom Personalen zum Transpersonalen, wie Ken Wilber sagt. Und dies wird sich im Tun und Nicht-Tun ausdrücken, wenn ein „innerer Weg“ also nicht im Privaten verbleibt, sondern einen umfassenderen Ausdruck findet.

[Bearbeiten] Spiritualität und Gesundheit

Die Spiritualität stellt eine wichtige Dimension der menschlichen Existenz auf der Erde dar, welche in jeder Kultur zu finden ist (s. z.B. www.s-dimension.ch/fakten.htm). In diesem Sinn wird in einem kürzlich erschienen wissenschaftlichen Artikel vorgeschlagen, dass sie auch bei der Definition und der Förderung der Gesundheit berücksichtigt werden sollte (siehe unter Literatur R.M.Steinmann). Bislang sind in den medizinisch orientierten Gesundheitswissenschaften die physische, soziale und psychische Dimension der Gesundheit anerkannt. Die in der Arbeit von Steinmann sorgfältig zusammengestellten Forschungsergebnisse zu spirituellen (und religiösen) Themen zeigen, dass diese Lücke durch die Berücksichtigung der spirituellen Dimension geschlossen werden sollte. Der Artikel definiert auch die Begriffe "Spiritualität" und "spirituelle Gesundheit" und versucht, die wichtige Abgrenzung gegenüber "Religion" einerseits und den im Bereich von Wellness und Esoterik angebotenen Konsumgütern andererseits vorzunehmen.


[Bearbeiten] Literatur

  • Margit und Ruediger Dahlke (Hg.): Das spirituelle Lesebuch. (Einleitung: Dalai Lama, C.G. Jung und viele) Knaur, 2000, ISBN 3-426-87024-X
  • Erwin Möde: Spiritualität der Weltkulturen, Verlag Styria, 2000, ISBN 3-222-12798-0
  • Erwin Möde: Psychospirituelle Lebensperspektiven: Glaubensimpulse therapeutischer Theologie, LIT Verlag, Münster 2008
  • Klaus Berger: Was ist biblische Spiritualität? (GTB 1456), ISBN 3-579-01456-0
  • Ken Wilber: Integrale Spiritualität. Kösel, 2007, ISBN 3-466-34509-X
  • R. M. Steinmann: Spiritualität - die vierte Dimension der Gesundheit. LIT Verlag 2008, Reihe: Psychologie des Bewusstseins, Bd 11.
  • [1] Arndt Büssing, Thomas Ostermann, Michaela Glöckler, Peter F. Matthiessen: Spiritualität, Krankheit und Heilung – Bedeutung und Ausdrucksformen der Spiritualität in der Medizin, VAS-Verlag für Akademische Schriften, 2006, ISBN 978-3-88864-421-4
  • [Anton A. Bucher][1]
Psychologie der Spiritualität. Handbuch. Verlag: Beltz Psychologie Verlags Union; Auflage: 1 Februar 2007 ISBN 3-621-27615-7

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen und Anmerkungen

  1. a b c d e f g Siehe Abschnitt Literatur – Arndt Büssing, et al.: VAS-Verlag für Akademische Schriften, 2006
  2. a b Alois Wolkinger: „SPIRITUALITÄT und SPIRITUELLE THEOLOGIE als DISZIPLIN“ – Universität Graz (2006/07)
  3. Rudolf Sponsel: „Spiritualität – Eine psychologische Untersuchung“ – (26. Sep. 2006)