Ernst Finkenstaedt


← Nächstältere VersionVersion vom 4. Juni 2019, 10:08 Uhr
Zeile 2:Zeile 2:
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Als Sohn eines Textilkaufmanns geboren, studierte Finkenstaedt nach dem Besuch des Osnabrücker Gymnasiums [[Rechtswissenschaften]] in [[Jena]]. Während seines Studiums wurde er 1880 Mitglied der ”[[Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller]]”. Nach seinem Studium war er [[Gerichtsassessor]] in Bentheim und [[Berlin]] und ab 1889 [[Rechtsanwalt]] und [[Notar]] in Osnabrück. 1898 kam er in den [[Aufsichtsrat]] der [[Osnabrücker Kupfer- und Drahtwerke]], dessen [[Aufsichtsratsvorsitzender|Vorsitz]] er lange Zeit innehatte. 1900 erfolgte seine Wahl in das Osnabrücker Stadtparlament. Er war unter anderem von 1905 bis 1919 [[Worthalter]] des [[Bürgervorsteherkollegium (Osnabrück)|Bürgervorsteherkollegs]]. 1908 wurde er zum [[Justizrat]] ernannt. 1909 wurde er [[Abgeordneter]] im [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtag]] von Hannover. Er war Mitgründer der [[Vereinigung Alter Burschenschafter]] in Osnabrück und gehörte der dortigen [[Freimaurerloge]] ”Zum goldenen Rade” an.
+
Als Sohn eines Textilkaufmanns geboren, studierte Finkenstaedt nach dem Besuch des Osnabrücker Gymnasiums [[Rechtswissenschaften]] in [[Jena]]. Während seines Studiums wurde er 1880 Mitglied der ”[[Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller]]”. Nach seinem Studium war er [[Gerichtsassessor]] in Bentheim und [[Berlin]] und ab 1889 [[Rechtsanwalt]] und [[Notar]] in Osnabrück. 1898 kam er in den [[Aufsichtsrat]] der [[Osnabrücker Kupfer- und Drahtwerke]], dessen [[Aufsichtsratsvorsitzender|Vorsitz]] er lange Zeit innehatte. 1900 erfolgte seine Wahl in das Osnabrücker Stadtparlament. Er war unter anderem von 1905 bis 1933 [[Worthalter]] des [[Bürgervorsteherkollegium (Osnabrück)|Bürgervorsteherkollegs]]. 1908 wurde er zum [[Justizrat]] ernannt. 1910 wurde er [[Abgeordneter]] im [[Provinziallandtag der Provinz Hannover]]. Er gab das Mandat am 1. September 1919 zurück. Nachrücker wurde [[Theodor Schweigmann]]. Er war Mitgründer der [[Vereinigung Alter Burschenschafter]] in Osnabrück und gehörte der dortigen [[Freimaurerloge]] ”Zum goldenen Rade” an.
  
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
 
* Helge Dvorak: ”Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.” Band I: ”Politiker.” Teilband 2: ”F–H.” Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 27–28.
 
* Helge Dvorak: ”Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.” Band I: ”Politiker.” Teilband 2: ”F–H.” Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 27–28.
 +
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: ”Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945” (= ”Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.” Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 109.
  
 
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034725599|VIAF=302147659}}
 
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034725599|VIAF=302147659}}
  
 
{{SORTIERUNG:Finkenstaedt, Ernst}}
 
{{SORTIERUNG:Finkenstaedt, Ernst}}
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Hannover]]
+
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Hannover (Königreich Preußen)]]
 
[[Kategorie:Person (Osnabrück)]]
 
[[Kategorie:Person (Osnabrück)]]
 
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]
 
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]