EUROPA/POLEN – Missionssynode für Kinder: “Mit dem Heiligen Vater die Mission neu gestalten“

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Warschau – In den katholischen Ortskrichen in aller Welt wurde auf Einladung von Papst Franziskus die Bischofssynode zum Thema Synodalität eröffnet. Diesem Weg der Weltkirche folgend, beginnen auch die Päpstlichen Kindermissionswerke in Polen die Vorbereitung einer “Missionssynode für Kinder”, die im Jahr 2022 stattfinden soll, in dem die Kindermissionswerke die Erhebung des Werkes in den Rang eines Päpstlichen Werkes vor hundert Jahren feiern werden.
“Es wird eine Gelegenheit sein, dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern und sich zu freuen. Wir wollen, dass die Kinder sich als Gemeinschaft fühlen, in Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater und mit allen Kindern der Welt. Wir wollen ihnen die Universalität der Kirche vermitteln”, erklärt Schwester Monika Juszka, RMI, Sekretärin der Kindermissionswerke in Polen gegenüber Fides. “Das zweite Ziel ist der Austausch über die missionarische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den verschiedenen Diözesen. Wir wollen ihre Stärken entdecken und versuchen, gemeinsam herauszufinden, wo die Präsenz der Kindermissionswerke fehlt und wie wir sie verbessern können”.
Zu der Missionssynode sind alle Mitglieder der der Kindermissionswerke eingeladen, die zu Missionsgruppen gehören und an verschiedenen missionarischen Initiativen teilnehmen, sowie deren Gruppenleiter und Betreuer. Die Delegierten werden vom Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke ausgewählt und vom Direktor oder dem Bischof der Diözese feierlich als Delegierte zur Synode entsandt.
Die Synode wird am 17. September 2022 in den Räumen der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität in Warschau stattfinden. „Um den internationalen Charakter der Päpstlichen Missionswerke und die Verbindung zum Heiligen Vater zu unterstreichen”, betont Schwester Monika, “wurden der Apostolische Nuntius in Polen, Erzbischof Salvatore Pennacchio, und Schwester Roberta Tremarelli, Generalsekretärin der internationalen Sekretariate des Kindermissionswerke, zur Synode eingeladen.
“Am Synodentag wollen wir eine gemeinsamen Gottesdienst veranstalten, zusammen feiern, uns als eine Gemeinschaft fühlen, sehen, wie gut es den Kindern der Päpstlichen Missionswerke in ihren Diözesen geht und gemeinsam überlegen, wie wir noch besser zur missionarischen Zusammenarbeit beitragen können“, so Schwester Monika abschließend. „Nach der Synode werden die Teilnehmer, sobald sie in ihre Diözesen zurückgekehrt sind, die Aufgabe haben, die anderen darüber zu informieren, was auf der Synode geschehen ist und welche spezifischen Themen erörtert wurden, um die missionarische Arbeit der Kinder in der Diözese zu gestalten. Sie werden dies in Zusammenarbeit mit dem Diözesandirektor für POM”.