EUROPA/SPANIEN – Weltmissionssonntag: Junge Katholiken bezeugen Erfahrung in der Mission

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Madrid – “Wenn wir weitergeben wollen, was wir gesehen und gehört haben, wer könnte uns dabei besser helfen als junge Menschen? Viele von ihnen, die das das Glück hatten, einige Zeit lang mit Missionaren zusammenzuarbeiten, möchten über ihre Erfahrungen sprechen“, so Pfarrer José María Calderón, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Spanien, im Interview mit Fides über die Initiativen der Kampagne zum Weltmissionssonntag 2021.
“Um den Gläubigen die Mission näher zu bringen, haben wir ein Video vorbereitet, in dem fünf junge Menschen erzählen, was sie gesehen und von den Missionaren gehört haben, als sie die Gelegenheit hatten, deren Arbeit kennenzulernen“, so der Nationaldirektor. In diesem Jahr”, fährt er fort, “haben wir auch eine neue Version der Seite ‚www.domund.es‘ und wir haben zum zweiten Mal den “Virtuellen Solidaritäts-Marathon” des Weltmissionssonntags, der in Spanien als „Domund“ bekannt ist, auf den Weg gebracht“.
Auf der iberischen Halbinsel gibt es viele Initiativen, die von den Päpstlichen Missionswerken im Rahmen der Kampagne zum Monat der Weltmission organisiert wurden, darunter missionarische Rosenkranzgebete und Gebeten für die Missionen. “Auf nationaler Ebene”, so der Nationaldirektor, “organisieren wir seit einigen Jahren besondere Initiativen, die darauf abzielt, das missionarische Leben der Kirche ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. In diesem Jahr”, so fährt er fort, “haben wir die Kirchenprovinz Toledo dafür ausgewählt, in der wir mehrere Aktivitäten durchgeführt haben: eine Missionsausstellung, ein Jugendtreffen, eine Gebetswache für das Ordensleben und ein Konzert“.
Höhepunkt der Aktivitäten ist am Sonntag, dem 24. Oktober, die Feier des Weltmissionstags: Es wird erwartet, dass sich viele Gläubige an der Kollekte für die Unterstützung von Missionaren und Missionarinnen beteiligen und dass alle Katecheten, Gruppen, Verbände und Bewegungen der katholischen Aktion auf Mission entsandt werden. “Das Zeugnis der Missionare ist sehr wichtig”, sagt Pfarrer Calderon, “sie sind Zeugen des Wirkens Gottes an den Orten, an denen sie arbeiten und evangelisieren. In Spanien”, so schließt er, “haben wir viele Missionare, die in den Missionsgebieten Zeugen Christi sind, und hier, in unserem Land, sind sie Zeugen dessen, was der Herr unter den Menschen tut”.

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