Flüchtlingspolitik (Deutschland)

Geschichte der Flüchtlingsaufnahme bis 1990


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Als ”’Flüchtlingspolitik Deutschlands”’ wird die Gesamtheit der rechtlichen Vorgaben und der Praxis des Umgangs der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] und ihrer Vorgängerstaaten mit [[Flüchtling]]en und [[Asylbewerber]]n bezeichnet, die in den Staat einreisen oder sich dort dauerhaft aufhalten wollen bzw. sollen.
 
Als ”’Flüchtlingspolitik Deutschlands”’ wird die Gesamtheit der rechtlichen Vorgaben und der Praxis des Umgangs der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] und ihrer Vorgängerstaaten mit [[Flüchtling]]en und [[Asylbewerber]]n bezeichnet, die in den Staat einreisen oder sich dort dauerhaft aufhalten wollen bzw. sollen.
  
== Geschichte der Flüchtlingsaufnahme bis 1990 ==
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== Geschichte der Flüchtlingsaufnahme bis 190000000000000000000000000000000000000ß0 ==
 
=== Heiliges Römisches Reich seit der Reformation ===
 
=== Heiliges Römisches Reich seit der Reformation ===
 
Mit der Durchsetzung des Grundsatzes „[[Cuius regio, eius religio]]“ im [[Augsburger Religionsfrieden]] wurde im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] die Grundlage für den Typus des [[Exulant|Glaubensflüchtlings]] geschaffen, der der „falschen“ [[Konfession]] angehörte und deshalb in ein Gebiet floh, dessen Landesherr dem eigenen Glauben angehörte. So wurde z. B. [[Köln]] während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) zum Fluchtort von Katholiken, unter ihnen auch hohen Würdenträgern.
 
Mit der Durchsetzung des Grundsatzes „[[Cuius regio, eius religio]]“ im [[Augsburger Religionsfrieden]] wurde im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] die Grundlage für den Typus des [[Exulant|Glaubensflüchtlings]] geschaffen, der der „falschen“ [[Konfession]] angehörte und deshalb in ein Gebiet floh, dessen Landesherr dem eigenen Glauben angehörte. So wurde z. B. [[Köln]] während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) zum Fluchtort von Katholiken, unter ihnen auch hohen Würdenträgern.