Honours Act 1925


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== Hintergrund: Verleihung von Titeln im viktorianischen Zeitalter ==
 
== Hintergrund: Verleihung von Titeln im viktorianischen Zeitalter ==
 
[[Datei:House of Lords chamber, F. G. O. Stuart.jpg|mini|House of Lords, Aufnahme zwischen 1870 und 1885]]
 
[[Datei:House of Lords chamber, F. G. O. Stuart.jpg|mini|House of Lords, Aufnahme zwischen 1870 und 1885]]
Historisch gesehen war während der Mitte von [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Königin Victorias]] Regentschaft der [[Britischer Adel|britische Adel]] eine relativ homogene Schicht. [[Nobilitierung]]en fanden nur in begrenzter Zahl statt. Neue Nobilitierungen wurden zudem meist innerhalb eines geschlossenen Zirkels von reichen Landbesitzern vorgenommen. Zum Ende des 19. Jahrhunderts hin kam es schrittweise zu einer Transformation und Ausweitung dieser bestehenden Praxis. Sowohl die Zahl der Nobilitierungen stieg mit jedem Jahr an, als auch der Kreis der Empfänger; war Zahl und Kreis der Geehrten zuvor noch klein gewesen, kam es nun jährlich zu einem zahlenmäßigen Anstieg der Nobilitierungen. Außerdem wurden nun zunehmend Nobilitierungen vorgenommen, um vergangene wertvolle Dienste für Staat und Öffentlichkeit zu würdigen. Dabei war der Rahmen weit gezogen und es wurden nun auch hervorragende Leistungen in Kunst und Kultur sowie in Kommerz und Handel, in öffentlicher Fürsorge und der Wissenschaft gewürdigt.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 299.</ref> Zunehmend machten auch die jeweiligen amtierenden Premierminister von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch, um so verdiente Anhänger zu adeln. Damit wurde das Oberhaus ([[House of Lords]]) weiter geöffnet; wie [[George Curzon, 1. Marquess Curzon of Kedleston|Lord Curzon]] 1917 bemerkte, waren Adelswürden nun nicht länger essentiell ein patrizisches Vorrecht und Nobilität nunmehr ein legitimes Objekt öffentlicher Ambitionen. Es kam in seinen Worten zu einer „Demokratisierung der Ehrenlisten“.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 299 f.</ref> Diese Entwicklungen gingen mit einer analogen Veränderung der oberen Gesellschaftsschicht einher, die ebenfalls nicht mehr allein vom erblichen Hochadel dominiert wurde, sondern zunehmend auch von reichen Unternehmern, die sich ihren Weg in die [[High Society]] bahnten.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 345 ff.</ref> Sukzessive kam es zu einer Ausweitung der Verleihung von Adelswürden. Betrug die durchschnittliche jährliche Zahl neuer Peers zwischen 1837 und 1881 noch etwa 5, kam es zwischen 1882 und 1911 zu einer Verdopplung dieser Zahl.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 303.</ref>
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Historisch gesehen war während der Mitte von [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Königin Victorias]] Regentschaft der [[Britischer Adel|britische Adel]] eine relativ homogene Schicht. [[Nobilitierung]]en fanden nur in begrenzter Zahl statt. Neue Nobilitierungen wurden zudem meist innerhalb eines geschlossenen Zirkels von reichen Landbesitzern vorgenommen. Zum Ende des 19. Jahrhunderts hin kam es schrittweise zu einer Transformation und Ausweitung dieser bestehenden Praxis. Sowohl die Zahl der Nobilitierungen stieg mit jedem Jahr an, als auch der Kreis der Empfänger; war Zahl und Kreis der Geehrten zuvor noch klein gewesen, kam es nun jährlich zu einem zahlenmäßigen Anstieg der Nobilitierungen. Außerdem wurden nun zunehmend Nobilitierungen vorgenommen, um damit vergangene geleistete wertvolle Dienste für Staat und Öffentlichkeit zu würdigen. Dabei war der Rahmen weit gezogen und es wurden nun auch hervorragende Leistungen in Kunst und Kultur sowie in Kommerz und Handel, in öffentlicher Fürsorge und der Wissenschaft gewürdigt.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 299.</ref> Zunehmend machten auch die jeweiligen amtierenden Premierminister von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch, um so verdiente Anhänger zu adeln. Damit wurde das Oberhaus ([[House of Lords]]) weiter geöffnet; wie [[George Curzon, 1. Marquess Curzon of Kedleston|Lord Curzon]] 1917 bemerkte, waren Adelswürden nun nicht länger essentiell ein patrizisches Vorrecht und Nobilität nunmehr ein legitimes Objekt öffentlicher Ambitionen. Es kam in seinen Worten zu einer „Demokratisierung der Ehrenlisten“.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 299 f.</ref> Parallel dazu gingen diese Entwicklungen mit einer analogen Veränderung der oberen Gesellschaftsschicht einher, die ebenfalls nicht mehr allein vom alteingesessenen erblichen Hochadel dominiert wurde, sondern zunehmend auch von reichen Unternehmern, die sich seit dem spätviktorianischen Zeitalter ihren Weg in die [[High Society]] bahnten.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 345 ff.</ref> Sukzessive kam es zu einer Ausweitung der Verleihung von Adelswürden. Betrug die durchschnittliche jährliche Zahl neuer Peers zwischen 1837 und 1881 noch etwa 5, kam es zwischen 1882 und 1911 zu einer Verdopplung dieser Zahl.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 303.</ref>
  
 
== Verkauf von Peerages unter David Lloyd George ==
 
== Verkauf von Peerages unter David Lloyd George ==
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Lloyd George, der nur einen Teil der seit 1916 gespaltenen [[Liberal Party]] anführte, hatte keinen Zugang zu den Parteigeldern; die offiziellen Finanzmittel der Liberalen Partei wurden von Parteiführer [[H. H. Asquith]] und seinen Anhängern kontrolliert, die 1916 in die Opposition gegangen waren. So schuf er sich mit dem Verkauf von Adelstiteln einen eigenen Wahlkampffond, der am Ende seiner Amtszeit als Premierminister auf eine Gesamtsumme von mehr als 2 Millionen £ angewachsen war.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 315.</ref>
 
Lloyd George, der nur einen Teil der seit 1916 gespaltenen [[Liberal Party]] anführte, hatte keinen Zugang zu den Parteigeldern; die offiziellen Finanzmittel der Liberalen Partei wurden von Parteiführer [[H. H. Asquith]] und seinen Anhängern kontrolliert, die 1916 in die Opposition gegangen waren. So schuf er sich mit dem Verkauf von Adelstiteln einen eigenen Wahlkampffond, der am Ende seiner Amtszeit als Premierminister auf eine Gesamtsumme von mehr als 2 Millionen £ angewachsen war.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 315.</ref>
Die [[Whip]]s von Lloyd Georges Teil der Liberalen Partei und persönliche Vertrauensleute wie der Berufsschwindler Maundy Gregory verkauften Peerages und Ehren zu festen Beitragssätzen zu Lloyd Georges Spendenkasse, mit der er sich einen persönlichen Wahlkampffond aufbaute. 10.000 £ mussten für eine Ernennung zum [[Knight]], 30.000 £ für die Ernennung zum [[Baronet]] und mehr als 50.000 £ für eine Peerswürde bezahlt werden.<ref>Peter Rowland: ”Lloyd George.” Barrie & Jenkins Ltd., London 1975, S. 448.</ref>
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Die [[Whip]]s von Lloyd Georges Teil der Liberalen Partei und persönliche Vertrauensleute wie der Londoner Berufsschwindler Maundy Gregory verkauften Peerages und Ehren zu festen Beitragssätzen zu Lloyd Georges Spendenkasse, mit der er sich einen persönlichen Wahlkampffond aufbaute. 10.000 £ mussten für eine Ernennung zum [[Knight]], 30.000 £ für die Ernennung zum [[Baronet]] und mehr als 50.000 £ für eine Peerswürde bezahlt werden.<ref>Peter Rowland: ”Lloyd George.” Barrie & Jenkins Ltd., London 1975, S. 448.</ref>
  
 
Schließlich brach sich der Unmut Bahn und im Juni 1922 erschütterte der Skandal Westminster, als die jährliche Liste der [[Birthday Honours]] veröffentlicht wurde. Die Liste schloss mit Archibald Williamson, Samuel Waring und Joseph Robinson drei schwerreiche Männer mit ein, die eine äußerst zweifelhafte Reputation genossen und bereits mit dem Gesetz in Konflikt gekommen waren. So war der Südafrikaner Robinson, ein reicher Minenbesitzer, in der Vergangenheit bereits wegen betrügerischer Geschäftspraktiken zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. [[Georg V. (Vereinigtes Königreich)|König Georg V.]], der sich bereits mehrfach darüber beschwert hatte, dass Lloyd George die königliche Prärogative ignoriere und Peerages verteile, ohne ihn überhaupt zu informieren, machte einen formellen Protest öffentlich; in diesem beklagte er „die exzessive Zahl der verliehenen Nobilitierungen, die Persönlichkeit einiger der Empfänger und die fragwürdigen Umstände, unter denen einige der Nobilitierungen in gewissen Umständen gewährt wurden.“<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 317 f.</ref> Quer durch alle Parteien wurden nun Forderungen nach einer Untersuchung laut.
 
Schließlich brach sich der Unmut Bahn und im Juni 1922 erschütterte der Skandal Westminster, als die jährliche Liste der [[Birthday Honours]] veröffentlicht wurde. Die Liste schloss mit Archibald Williamson, Samuel Waring und Joseph Robinson drei schwerreiche Männer mit ein, die eine äußerst zweifelhafte Reputation genossen und bereits mit dem Gesetz in Konflikt gekommen waren. So war der Südafrikaner Robinson, ein reicher Minenbesitzer, in der Vergangenheit bereits wegen betrügerischer Geschäftspraktiken zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. [[Georg V. (Vereinigtes Königreich)|König Georg V.]], der sich bereits mehrfach darüber beschwert hatte, dass Lloyd George die königliche Prärogative ignoriere und Peerages verteile, ohne ihn überhaupt zu informieren, machte einen formellen Protest öffentlich; in diesem beklagte er „die exzessive Zahl der verliehenen Nobilitierungen, die Persönlichkeit einiger der Empfänger und die fragwürdigen Umstände, unter denen einige der Nobilitierungen in gewissen Umständen gewährt wurden.“<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 317 f.</ref> Quer durch alle Parteien wurden nun Forderungen nach einer Untersuchung laut.
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Im Oberhaus kam es zu einer Debatte, in deren Verlauf Lloyd George scharf angegriffen wurde. Seine Praktiken wurden als Missbrauch des Amts des Premierministers angeprangert; der [[Alan Ian Percy, 8. Duke of Northumberland|Duke of Northumberland]] zeichnete ein detailliertes Bild der vergangenen Jahre der Korruption und verurteilte den Premierminister für seine Rücksichtslosigkeit und Unehrlichkeit. Im Unterhaus wollte Lloyd George anfänglich die Angelegenheit aussitzen, sah sich jedoch aufgrund eines Antrags mit mehr als 300 Unterzeichnern gezwungen, einer Debatte über das Thema zuzustimmen.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 320.</ref> Lloyd George zeigte sich kämpferisch und verteidigte seine Handlungen bei der folgenden Debatte im Unterhaus energisch, musste jedoch schließlich der Einsetzung einer royalen Kommission zustimmen, die sich eingehend mit der Zuerkennung von Adelstiteln beschäftigen sollte.<ref>Robert Blake: ”The Unknown Prime Minister: The Life and Times of Andrew Bonar Law, 1858–1923.” Eyre and Spottiswoode, London 1955, S. 443.<br />Travis L. Crosby: ”The Unknown David Lloyd George: A Statesman in Conflict.” I. B. Tauris, London 2014, S. 330.</ref> Einen unabhängigen gemeinsamen Untersuchungsausschuss im Parlament konnte er dagegen erfolgreich verhindern; in der royalen Untersuchungskommission vermochte er einen Passus einzufügen, dass dieser sich mit der Praxis für zukünftige Nobilitierungen befassen sollte und somit nur sehr limitiert alte Fälle untersucht werden würden. Zudem konnte er auf die Besetzung Einfluss nehmen und so verhindern, dass seine schärfsten Kritiker in dieser Sache, der Duke of Northumberland, [[William Palmer, 2. Earl of Selborne|Lord Selborne]] und der einflussreiche [[James Gascoyne-Cecil, 4. Marquess of Salisbury]] der Kommission angehören würden. Damit hatte er die Angelegenheit zunächst entschärft, sie markierte jedoch einen weiteren Schritt im Niedergang der Koalition zwischen der [[Conservative Party]] und Lloyd Georges Liberalen und trug mit zu seinem Sturz bei.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 320 f.</ref>
 
Im Oberhaus kam es zu einer Debatte, in deren Verlauf Lloyd George scharf angegriffen wurde. Seine Praktiken wurden als Missbrauch des Amts des Premierministers angeprangert; der [[Alan Ian Percy, 8. Duke of Northumberland|Duke of Northumberland]] zeichnete ein detailliertes Bild der vergangenen Jahre der Korruption und verurteilte den Premierminister für seine Rücksichtslosigkeit und Unehrlichkeit. Im Unterhaus wollte Lloyd George anfänglich die Angelegenheit aussitzen, sah sich jedoch aufgrund eines Antrags mit mehr als 300 Unterzeichnern gezwungen, einer Debatte über das Thema zuzustimmen.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 320.</ref> Lloyd George zeigte sich kämpferisch und verteidigte seine Handlungen bei der folgenden Debatte im Unterhaus energisch, musste jedoch schließlich der Einsetzung einer royalen Kommission zustimmen, die sich eingehend mit der Zuerkennung von Adelstiteln beschäftigen sollte.<ref>Robert Blake: ”The Unknown Prime Minister: The Life and Times of Andrew Bonar Law, 1858–1923.” Eyre and Spottiswoode, London 1955, S. 443.<br />Travis L. Crosby: ”The Unknown David Lloyd George: A Statesman in Conflict.” I. B. Tauris, London 2014, S. 330.</ref> Einen unabhängigen gemeinsamen Untersuchungsausschuss im Parlament konnte er dagegen erfolgreich verhindern; in der royalen Untersuchungskommission vermochte er einen Passus einzufügen, dass dieser sich mit der Praxis für zukünftige Nobilitierungen befassen sollte und somit nur sehr limitiert alte Fälle untersucht werden würden. Zudem konnte er auf die Besetzung Einfluss nehmen und so verhindern, dass seine schärfsten Kritiker in dieser Sache, der Duke of Northumberland, [[William Palmer, 2. Earl of Selborne|Lord Selborne]] und der einflussreiche [[James Gascoyne-Cecil, 4. Marquess of Salisbury]] der Kommission angehören würden. Damit hatte er die Angelegenheit zunächst entschärft, sie markierte jedoch einen weiteren Schritt im Niedergang der Koalition zwischen der [[Conservative Party]] und Lloyd Georges Liberalen und trug mit zu seinem Sturz bei.<ref>David Cannadine: ”The Decline and Fall of the British Aristocracy.” Yale University Press, New Haven CT u. a. 1990, S. 320 f.</ref>
  
Nachdem die Konservativen im Oktober 1922 beim [[Carlton-Club-Treffen (1922)|Carlton-Club-Treffen]] mehrheitlich gegen eine weitere Fortführung der Koalition mit Lloyd Georges Liberalen gestimmt hatten, wurde der Weg frei für eine konservative Alleinregierung unter dem neuen konservativen Parteiführer [[Andrew Bonar Law]].<ref>Michael Kinnear: ”The Fall of Lloyd George: The Political Crisis of 1922.” Macmillan, London 1973, S. 126 ff.<br />Robert Blake: ”The Unknown Prime Minister: The Life and Times of Andrew Bonar Law, 1858–1923.” Eyre and Spottiswoode, London 1955, S. 457 f.</ref> Dieser beauftragte seine langjährige rechte Hand, J.C.C. Davidson, damit, Gregorys Organisation zu infiltrieren und beseitigen. Mehrere bereits avisierte Nobilitierungen, die Maundy Gregorys Organisation an ihre reiche Klienten verkauft hatte, wurden diskret widerrufen.
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Nachdem die Konservativen im Oktober 1922 beim [[Carlton-Club-Treffen (1922)|Carlton-Club-Treffen]] mehrheitlich gegen eine weitere Fortführung der Koalition mit Lloyd Georges Liberalen gestimmt hatten, wurde der Weg frei für eine konservative Alleinregierung unter dem neuen konservativen Parteiführer [[Andrew Bonar Law]].<ref>Michael Kinnear: ”The Fall of Lloyd George: The Political Crisis of 1922.” Macmillan, London 1973, S. 126 ff.<br />Robert Blake: ”The Unknown Prime Minister: The Life and Times of Andrew Bonar Law, 1858–1923.” Eyre and Spottiswoode, London 1955, S. 457 f.</ref> Dieser beauftragte seine langjährige rechte Hand, [[J. C. C. Davidson]], damit, Maundy Gregorys Organisation zu infiltrieren und zu beseitigen. Mehrere bereits avisierte Nobilitierungen, die Gregorys Organisation an ihre reiche Klienten verkauft hatte, wurden diskret widerrufen.
  
 
== Der Honours Act ==
 
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