Marienmünster (Kempten)

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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Geweiht wurde die Klosterkirche durch den [[Augsburg]]er Bischof [[Wikterp]].<ref>Rolf Kießling: ”Kloster, Stadt und Region im ‚Alten Reich‘ Kempten als ‚Vorort‘ des Allgäus.” In: Birgit Kata u.&nbsp;a. (Hrsg.): ”Mehr als 1000 Jahre: Das Stift Kempten zwischen Gründung und Auflassung 752 – 1802. [[Heimatverein Kempten#Allgäuer Forschungen zur Archäologie und Geschichte (AFAG)|Allgäuer Forschungen zur Archäologie und Geschichte]], Nr. 1.” Likias, Kempten 2006, ISBN 3-980-76286-6. S. 17.</ref> Im Jahr 1026 ist ein Brand des Klosters überliefert, bei dem auch die Kirche Schaden trug.<ref name=”Petzet”>{{StLkrKE|5}}</ref> Die doppeltürmige Kirche ist auch auf stiftkemptischen Münzen aus der Zeit von 1170/80 dargestellt. Die gotischen Helme des Turmpaars entstanden wohl durch einen Neu- oder Umbau<ref>Birgit Kata, Gerhard Weber: ”Die archäologischen Befunde im Bereich der Kemptener Residenz und ihrer Umgebung.” In: Birgit Kata u.&nbsp;a. (Hrsg.): ”Mehr als 1000 Jahre: Das Stift Kempten zwischen Gründung und Auflassung 752 – 1802. Allgäuer Forschungen zur Archäologie und Geschichte, Nr. 1.” Likias, Kempten 2006, ISBN 3-980-76286-6, S. 72.</ref> im Jahr 1382 nach einem Brand von 1361.<ref name=”Petzet”/> Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Kirche im Jahr 1632 zerstört und nicht wiedererrichtet.<ref name=”Dehio08″>{{Literatur|Autor=[[Georg Dehio]]|Titel=Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Bayern III – Schwaben|Auflage=2.|Verlag=Deutscher Kunstverlag|Ort=München-Berlin|Jahr=2008|Seiten=559f|ISBN=978-3-422-03116-6}}</ref>
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Geweiht wurde die Klosterkirche durch den [[Augsburg]]er Bischof [[Wikterp]].<ref>Rolf Kießling: ”Kloster, Stadt und Region im ‚Alten Reich‘ Kempten als ‚Vorort‘ des Allgäus.” In: Birgit Kata u.&nbsp;a. (Hrsg.): ”Mehr als 1000 Jahre: Das Stift Kempten zwischen Gründung und Auflassung 752 – 1802. [[Heimatverein Kempten#Allgäuer Forschungen zur Archäologie und Geschichte (AFAG)|Allgäuer Forschungen zur Archäologie und Geschichte]], Nr. 1.” Likias, Kempten 2006, ISBN 3-980-76286-6. S. 17.</ref> Im Jahr 1026 ist ein Brand des Klosters überliefert, bei dem auch die Kirche Schaden trug.<ref name=”Petzet”>{{StLkrKE|5}}</ref> Die doppeltürmige Kirche ist auch auf stiftkemptischen Münzen aus der Zeit von 1170/80 dargestellt. Die gotischen Helme des Turmpaars entstanden wohl durch einen Neu- oder Umbau<ref>Birgit Kata, Gerhard Weber: ”Die archäologischen Befunde im Bereich der Kemptener Residenz und ihrer Umgebung.” In: Birgit Kata u.&nbsp;a. (Hrsg.): ”Mehr als 1000 Jahre: Das Stift Kempten zwischen Gründung und Auflassung 752 – 1802. Allgäuer Forschungen zur Archäologie und Geschichte, Nr. 1.” Likias, Kempten 2006, ISBN 3-980-76286-6, S. 72.</ref> im Jahr 1382 nach einem Brand von 1361.<ref name=”Petzet”/> Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Kirche im Jahr 1632 zerstört und nicht wiedererrichtet.<ref name=”Dehio08″>{{Literatur|Autor=[[Georg Dehio]]|Titel=Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Bayern III – Schwaben|Auflage=2.|Verlag=Deutscher Kunstverlag|Ort=München-Berlin|Jahr=2008|Seiten=559f|ISBN=978-3-422-03116-6}}</ref>
  
 
Auf dem Gelände der zerstörten Kirche entstand dann die [[Fürstäbtliche Residenz]], 1959 wurden an den Grundmauern der Residenz die Reste des Ostchores entdeckt.<ref name=”Petzet”/> Im Bereich der alten Klosterkirche wurden zahlreiche Gräber, teilweise frühmittelalterliche Steinkistengräber, entdeckt.
 
Auf dem Gelände der zerstörten Kirche entstand dann die [[Fürstäbtliche Residenz]], 1959 wurden an den Grundmauern der Residenz die Reste des Ostchores entdeckt.<ref name=”Petzet”/> Im Bereich der alten Klosterkirche wurden zahlreiche Gräber, teilweise frühmittelalterliche Steinkistengräber, entdeckt.