Norbert Hungerbühler


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”’Norbert Hungerbühler”’ (* [[25. April]] [[1964]] in [[Flawil]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Mathematiker]].
 
”’Norbert Hungerbühler”’ (* [[25. April]] [[1964]] in [[Flawil]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Mathematiker]].
  
Hungerbühler besuchte die Kantonsschule Burggraben in [[St. Gallen]] und studierte Mathematik an der [[ETH Zürich]] mit dem Diplom-Abschluss 1989 bei [[Christian Blatter]] (Computer-Tomographie) und der Promotion 1994 bei [[Michael Struwe]] (und [[Jürgen Moser (Mathematiker)|Jürgen Moser]]) (”p-harmonic flow”). Als [[Post-Doktorand]] war er Assistent von [[Stefan Müller (Mathematiker)|Stefan Müller]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und an der [[University of Minnesota]]. 1998/99 war er am [[Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften]] in [[Leipzig]]. 1999/2000 war er Assistant Professor an der [[University of Alabama]]. 2000 habilitierte er sich an der ETH Zürich (Young measures and Partial Differential Equations) und war danach Professor an der [[Universität Freiburg (Schweiz)|Universität Fribourg]], wo er 2003 und 2007 das Departement Mathematik leitete. 2010 wurde er Professor an der ETH Zürich.
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Hungerbühler besuchte die [[Kantonsschule am Burggraben|Kantonsschule Burggraben]] in [[St. Gallen]] und studierte Mathematik an der [[ETH Zürich]] mit dem Diplom-Abschluss 1989 bei [[Christian Blatter]] (Computer-Tomographie) und der Promotion 1994 bei [[Michael Struwe]] (und [[Jürgen Moser (Mathematiker)|Jürgen Moser]]) (”p-harmonic flow”). Als [[Post-Doktorand]] war er Assistent von [[Stefan Müller (Mathematiker)|Stefan Müller]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und an der [[University of Minnesota]]. 1998/99 war er am [[Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften]] in [[Leipzig]]. 1999/2000 war er Assistant Professor an der [[University of Alabama]]. 2000 habilitierte er sich an der ETH Zürich (Young measures and Partial Differential Equations) und war danach Professor an der [[Universität Freiburg (Schweiz)|Universität Fribourg]], wo er 2003 und 2007 das Departement Mathematik leitete. 2010 wurde er Professor an der ETH Zürich.
  
 
Hungerbühler befasst sich insbesondere mit Analysis ([[Partielle Differentialgleichung]]en einschließlich Anwendung in Differentialgeometrie und [[Hydrodynamik]]), aber auch zum Beispiel mit Zahlentheorie, Geometrie (wie Billardprobleme) und [[Kombinatorik]] (einschließlich Unterhaltungsmathematik).<ref>Lorenz Halbeisen, Norbert Hungerbühler ”The general counterfeit coin problem”. Discrete Math. 147, 139–150 (1995)</ref><ref>Lorenz Halbeisen, Norbert Hungerbühler: ”The [[Josephus-Problem|Josephus problem]]”. J. Théor. Nombres Bordeaux 9 (1997), no. 2, 303–318</ref>
 
Hungerbühler befasst sich insbesondere mit Analysis ([[Partielle Differentialgleichung]]en einschließlich Anwendung in Differentialgeometrie und [[Hydrodynamik]]), aber auch zum Beispiel mit Zahlentheorie, Geometrie (wie Billardprobleme) und [[Kombinatorik]] (einschließlich Unterhaltungsmathematik).<ref>Lorenz Halbeisen, Norbert Hungerbühler ”The general counterfeit coin problem”. Discrete Math. 147, 139–150 (1995)</ref><ref>Lorenz Halbeisen, Norbert Hungerbühler: ”The [[Josephus-Problem|Josephus problem]]”. J. Théor. Nombres Bordeaux 9 (1997), no. 2, 303–318</ref>