Thea Dorn

Leben und Wirken


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== Leben und Wirken ==
 
== Leben und Wirken ==
Thea Dorn wuchs in [[Frankfurt am Main]] auf. Die Eltern waren [[Volkswirt]]e, sie hat einen Bruder.<ref name=”munzinger”/> Nach dem Abitur am [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Lessing-Gymnasium]] begann sie eine [[Gesang]]<nowiki>sausbildung</nowiki>; später studierte sie [[Philosophie]] und [[Theaterwissenschaft]] in Frankfurt, [[Wien]] und [[Berlin]]. An der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] legte sie die Magisterprüfung in Philosophie mit einer Arbeit über [[Selbsttäuschung]] ab. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin. Später wurde sie Dramaturgin und Autorin am [[Schauspielhaus Hannover]]. Ihren [[Pseudonym|Künstlernamen]] hat sie in Anspielung auf den Philosophen [[Theodor W. Adorno]] gewählt.<ref>{{Internetquelle | url=http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9259359.html | titel=Mord auf dem Campus. Kesses Debüt einer examinierten Philosophin | autor=Peter Münder | werk=SPIEGEL SPECIAL 10/1995 | datum=1995-10-01 | zugriff=2011-07-12 | zitat=Als eingefleischter Adornitin blieb mir doch kaum eine andere Wahl, als mich so bei Theo für seine erhellenden Geistesblitze zu bedanken.}}</ref>
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Thea Dorn wuchs in [[Frankfurt am Main]] auf. Ihre Eltern waren [[Volkswirt]]e; sie hat einen Bruder.<ref name=”munzinger”/> Nach dem Abitur am [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Lessing-Gymnasium]] begann sie eine [[Gesang]]<nowiki>sausbildung</nowiki>; später studierte sie [[Philosophie]] und [[Theaterwissenschaft]] in Frankfurt, [[Wien]] und [[Berlin]]. An der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] legte sie die Magisterprüfung in Philosophie mit einer Arbeit über [[Selbsttäuschung]] ab. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin. Später wurde sie Dramaturgin und Autorin am [[Schauspielhaus Hannover]]. Ihren [[Pseudonym|Künstlernamen]] hat sie in Anspielung auf den Philosophen [[Theodor W. Adorno]] gewählt.<ref>{{Internetquelle | url=http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9259359.html | titel=Mord auf dem Campus. Kesses Debüt einer examinierten Philosophin | autor=Peter Münder | werk=SPIEGEL SPECIAL 10/1995 | datum=1995-10-01 | zugriff=2011-07-12 | zitat=Als eingefleischter Adornitin blieb mir doch kaum eine andere Wahl, als mich so bei Theo für seine erhellenden Geistesblitze zu bedanken.}}</ref>
  
 
Charakteristisch für ihre Krimis ist die plastische Auseinandersetzung mit Gewaltszenen. Mit ”Die Brut” (2004) löste Dorn sich vom Krimi-Genre und konzentrierte sich auf kritisch-analysierende Milieucharakterisierungen. Im Februar 2008 erschien ”Mädchenmörder”, der die ungewöhnliche Beziehung eines Opfers zum kaltblütigen Täter beschreibt.
 
Charakteristisch für ihre Krimis ist die plastische Auseinandersetzung mit Gewaltszenen. Mit ”Die Brut” (2004) löste Dorn sich vom Krimi-Genre und konzentrierte sich auf kritisch-analysierende Milieucharakterisierungen. Im Februar 2008 erschien ”Mädchenmörder”, der die ungewöhnliche Beziehung eines Opfers zum kaltblütigen Täter beschreibt.