Tylecodon fragilis

Halbgeviertstrich, Kleinkram


← Nächstältere VersionVersion vom 24. Mai 2019, 22:07 Uhr
Zeile 22:Zeile 22:
  
 
== Beschreibung ==
 
== Beschreibung ==
”Tylecodon fragilis” wächst wenig verzweigt und aufsteigend, mit einer knolligen Basis, die bis zu 2,5 Zentimeter im Durchmesser erreicht und wird bis 16 Zentimeter hoch. Die Pflanzen besitzen eine graue Rinde, die sich abschält. Die spröden und glatten Triebe werden bis 35 Zentimeter lang und erreichen 4 Millimeter im Durchmesser. Sie haben eine grauweiße Rinde mit deutlichen oder unscheinbaren dunkleren, graugrünen bis schwarzen Streifen. Die weich sukkulenten, linealisch und stielrund bis leicht abgeflachten Blätter werden 2,5 bis 5 Zentimeter lang und 2 bis 3 Millimeter breit. Die Blattoberseite ist leicht gefurcht, die Spitze stumpf bis zugespitzt mit aufgesetztem Spitzchen.
+
”Tylecodon fragilis” wächst wenig verzweigt und aufsteigend, mit einer knolligen Basis, die bis zu 2,5 Zentimeter im Durchmesser erreicht und wird bis 16 Zentimeter hoch. Die Pflanzen besitzen eine graue Rinde, die sich abschält. Die spröden und glatten Triebe werden bis 35 Zentimeter lang und erreichen 4 Millimeter im Durchmesser. Sie haben eine grauweiße Rinde mit deutlichen oder unscheinbaren dunkleren, graugrünen bis schwarzen Streifen. Die weich sukkulenten, linealisch und stielrund bis leicht abgeflachten Blätter werden 2,5 bis 5 Zentimeter lang und 2 bis 3 Millimeter breit. Die Blattoberseite ist leicht gefurcht, die Spitze stumpf bis zugespitzt mit aufgesetztem Spitzchen.
  
 
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] bilden bis zu 7 Zentimeter hohe [[Thyrsen]] mit 1 bis 4 [[Sympodium|Monochasien]], die wiederum in 1 bis 3 aufrechten bis etwas ausgebreiteten Einzelblüten enden. Der Blütenstiel wird etwa 5 Millimeter lang. Die dreieckig-lanzettlichen Kelchblätter werden 2 Millimeter lang. Die röhrige und gelblich grün gefärbte Kronröhre ist glatt und wird 10 bis 12 Millimeter lang und 4 Millimeter breit. Sie ist zum Schlund hin leicht erweitert. Die ausgebreiteten Zipfel sind stumpf und später zurückgebogen. Sie werden 5 Millimeter lang und 2 Millimeter breit.
 
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] bilden bis zu 7 Zentimeter hohe [[Thyrsen]] mit 1 bis 4 [[Sympodium|Monochasien]], die wiederum in 1 bis 3 aufrechten bis etwas ausgebreiteten Einzelblüten enden. Der Blütenstiel wird etwa 5 Millimeter lang. Die dreieckig-lanzettlichen Kelchblätter werden 2 Millimeter lang. Die röhrige und gelblich grün gefärbte Kronröhre ist glatt und wird 10 bis 12 Millimeter lang und 4 Millimeter breit. Sie ist zum Schlund hin leicht erweitert. Die ausgebreiteten Zipfel sind stumpf und später zurückgebogen. Sie werden 5 Millimeter lang und 2 Millimeter breit.
  
 
== Systematik und Verbreitung ==
 
== Systematik und Verbreitung ==
”Tylecodon fragilis” ist in [[Südafrika]] in den Provinzen [[Nordkap (Provinz)|Nordkap]] und [[Westkap]] in [[Strandveld]] und in der Sukkulenten-[[Karoo]] in Felsritzen verbreitet. Die [[Erstbeschreibung]] erfolgte 1971 durch [[Robert Allen Dyer]] als ”Cotyledon fragilis”.<ref>”The Flowering Plants of Africa” Band 41, Ausgabe 3-4, 1972.</ref> [[Helmut Richard Tölken]] stellte die Art 1978 in die Gattung ”Tylecodon”.<ref>Helmut Richard Tölken: ”New taxa and new combinations in Cotyledon and allied genera”. In: ”Bothalia”. Band 12, Ausgabe 3, S. 379, 1978 ([https://abcjournal.org/index.php/ABC/article/download/1794/1762 PDF]).</ref>
+
”Tylecodon fragilis” ist in [[Südafrika]] in den Provinzen [[Nordkap (Provinz)|Nordkap]] und [[Westkap]] in [[Strandveld]] und in der Sukkulenten-[[Karoo]] in Felsritzen verbreitet. Die [[Erstbeschreibung]] erfolgte 1971 durch [[Robert Allen Dyer]] als ”Cotyledon fragilis”.<ref>”The Flowering Plants of Africa” Band 41, Ausgabe 3–4, 1972.</ref> [[Helmut Richard Tölken]] stellte die Art 1978 in die Gattung ”Tylecodon”.<ref>Helmut Richard Tölken: ”New taxa and new combinations in Cotyledon and allied genera”. In: ”Bothalia”. Band 12, Ausgabe 3, S. 379, 1978 ([https://abcjournal.org/index.php/ABC/article/download/1794/1762 PDF]).</ref>
  
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==