Maximilian Kolbe

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In der [[Zwischenkriegszeit]] betrieb Pater Kolbe eine rege [[Mission (Christentum)|Missionsarbeit]], die unter der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung]] unterbunden wurde. 1941 wurde er verhaftet und nach Auschwitz [[Deportation|deportiert]], wo er für einen Mithäftling in den [[Stehbunker|Hungerbunker]] ging. Papst [[Johannes Paul II.]] sprach Pater Maximilian Kolbe am 10. Oktober 1982 [[Heiligsprechung|heilig]].
 
In der [[Zwischenkriegszeit]] betrieb Pater Kolbe eine rege [[Mission (Christentum)|Missionsarbeit]], die unter der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung]] unterbunden wurde. 1941 wurde er verhaftet und nach Auschwitz [[Deportation|deportiert]], wo er für einen Mithäftling in den [[Stehbunker|Hungerbunker]] ging. Papst [[Johannes Paul II.]] sprach Pater Maximilian Kolbe am 10. Oktober 1982 [[Heiligsprechung|heilig]].
=== Ficken ===
 
Laurin wurde bei einem Dreier gezeugt
 
  
 
== Leben ==
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=== Herkunft und Jugend ===
 
Rajmund Kolbe wuchs in einer Arbeiterfamilie auf, er war der Sohn des [[Volksdeutsche|deutschstämmigen]]<ref>Strzelecka: ”Maksymilian M. Kolbe. Für andere leben und sterben”, S. 6.</ref> Webers Julius Kolbe und dessen Ehefrau Maria, geborene Dąbrowska. Er hatte vier Geschwister, von denen zwei an [[Tuberkulose]] starben. Der Vater arbeitete erst als Fabrikarbeiter in [[Łódź]] und ab 1897 in [[Pabianice]]. Danach führte er eine Buchhandlung mit religiöser Literatur. 1914 trat Julius Kolbe in die [[Polnische Wehrmacht|polnische Legion]]<ref>Strzelecka: ”Maksymilian M. Kolbe. Für andere leben und sterben”, S. 7.</ref> [[Józef Piłsudski|Piłsudskis]] ein, kämpfte mit Unterstützung der [[Mittelmächte]] gegen die russischen Besatzer im ehemaligen [[Kongresspolen]] und wurde dafür hingerichtet. Auch Rajmunds Brüder Joseph und Franz waren aktive Mitglieder einer polnischen Geheimorganisation zur Befreiung Polens von der [[Zarismus|zaristischen]] [[Russisches Kaiserreich|russischen Herrschaft]].<ref>Strzelecka: ”Maksymilian M. Kolbe. Für andere leben und sterben”, S. 7f.</ref> Zwischenzeitlich spielte Kolbe mit dem Gedanken, ebenfalls Soldat zu werden. Die Mutter führte einen kleinen Laden und arbeitete gleichzeitig als Hebamme. Nach dem Tod ihres Mannes wurde sie [[Benediktinerinnen|Benediktinerin]].
 
Rajmund Kolbe wuchs in einer Arbeiterfamilie auf, er war der Sohn des [[Volksdeutsche|deutschstämmigen]]<ref>Strzelecka: ”Maksymilian M. Kolbe. Für andere leben und sterben”, S. 6.</ref> Webers Julius Kolbe und dessen Ehefrau Maria, geborene Dąbrowska. Er hatte vier Geschwister, von denen zwei an [[Tuberkulose]] starben. Der Vater arbeitete erst als Fabrikarbeiter in [[Łódź]] und ab 1897 in [[Pabianice]]. Danach führte er eine Buchhandlung mit religiöser Literatur. 1914 trat Julius Kolbe in die [[Polnische Wehrmacht|polnische Legion]]<ref>Strzelecka: ”Maksymilian M. Kolbe. Für andere leben und sterben”, S. 7.</ref> [[Józef Piłsudski|Piłsudskis]] ein, kämpfte mit Unterstützung der [[Mittelmächte]] gegen die russischen Besatzer im ehemaligen [[Kongresspolen]] und wurde dafür hingerichtet. Auch Rajmunds Brüder Joseph und Franz waren aktive Mitglieder einer polnischen Geheimorganisation zur Befreiung Polens von der [[Zarismus|zaristischen]] [[Russisches Kaiserreich|russischen Herrschaft]].<ref>Strzelecka: ”Maksymilian M. Kolbe. Für andere leben und sterben”, S. 7f.</ref> Zwischenzeitlich spielte Kolbe mit dem Gedanken, ebenfalls Soldat zu werden. Die Mutter führte einen kleinen Laden und arbeitete gleichzeitig als Hebamme. Nach dem Tod ihres Mannes wurde sie [[Benediktinerinnen|Benediktinerin]].