VATIKAN – Monat der Weltmission: “Wir können unmöglich schweigen, über das, was wir gesehen und gehört haben”

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Vatikanstadt – Mit dem liturgischen Gedenken an die heilige Therese von Lisieux, die von Papst Pius XI. neben dem heiligen Franz Xaver zur Schutzpatronin der Missionen erklärt wurde, beginnt am morgigen 1. Oktober der Monat der Weltmission, der in der Feier des 95. Weltmissionssonntags gipfelt.
»Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben« , lautet das Thema der am 6. Januar veröffentlichten Botschaft von Papst Franziskus zum Sonntag der Weltmission, dn der es heißt: „Wie die Apostel und die ersten Christen sagen auch wir mit all unseren Kräften: »Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben« . Alles, was wir empfangen haben, alles, was der Herr uns nach und nach zugedacht hat, das hat er uns gegeben, damit wir es einsetzen und den anderen selbstlos weiterschenken. Wie die Apostel das Heil Jesu sahen, hörten und berührten , so können wir heute das leidende und verherrlichte Fleisch Christi im Verlauf jeden Tages berühren und den Mut finden, mit allen eine hoffnungsvolle Zukunft zu teilen, jenes unbezweifelbare Merkmal, das dem Wissen entspringt, dass der Herr uns begleitet“.
In einer Mitteilung der Internationalen Sekretariate der Päpstlichen Missionswerke und des Presseamtes des Heiligen Stuhls heißt es: “Das Zeugnis ist das Leitmotiv der Botschaft, deren Thema dem entnommen ist, was Papst Franziskus das “Buch“ bezeichnet, „das missionarischen Jünger immer bei sich haben”. “Jedes Jahr, wenn wir den Monat der Weltmission und den Weltmissionssonntag feiern, erinnern wir uns daran, dass unser Glaube immer missionarisch ist. Wir können nicht schweigen über das, was wir in unserer Begegnung mit dem Herrn gehört, gesehen und erlebt haben”, betont Erzbischof Giampietro Dal Toso, Präsident der Päpstlichen Missionswerke.
„Am Weltmissionstag, der jedes Jahr am vorletzten Sonntag im Oktober gefeiert wird, denken wir dankbar an alle Menschen, die uns durch ihr Lebenszeugnis helfen, unsere in der Taufe übernommene Verpflichtung zu erneuern, offenherzige und fröhliche Apostel des Evangeliums zu sein. Wir denken besonders an alle, die sich auf den Weg gemacht und Land und Familie verlassen haben, damit das Evangelium unverzüglich und ungehemmt die Orte von Völkern und Städten erreichen konnte, in denen viele Menschen nach Segen dürsten“, schreibt Papst Franziskus dazu in seiner Botschaft zum Sonntag der Weltmission.
Niemand ist von der Barmherzigkeit Gottes ausgeschlossen, und daran erinnern auch die Missionare, die in einer Videobotschaft zu sehen sind, die aus der Zusammenarbeit zwischen einigen Nationaldirektionen der Päpstlichen Missionswerke in aller Welt entstanden ist. Das mehrsprachige Video gibt Tausenden von Frauen und Männern, die auf der ganzen Welt als Missionare im Einsatz sind, eine Stimme: “Wir sind immer noch hier und wir können nicht anders, als über das zu sprechen, was wir gesehen und gehört haben”.
In aller Welt finden im Rahmen der Kampagnen zum Sonntag der Weltmission, trotz der anhaltenden Pandemie, deren Auswirkungen in einigen Ländern immer noch zu spüren sind, zahlreiche Initiativen statt.
Auf der Website der Päpstlichen Missionswerke [www.ppoomm.va] werden ab dem 1. Oktober täglich Beiträge zum Leben und Wirken Gründerin des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung, Pauline Jaricot, veröffentlicht.

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