WIG 64

Geschichte


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Die Ausstellung war sehr erfolgreich. Sie erzielte 2,1 Millionen Besucher und fand internationales Medienecho. Nach dem Ende der Ausstellung war das Gelände vom 12. Oktober 1964 an ohne Eintrittsgebühr frei zugänglich. Der Erfolg veranlasste die Stadtverwaltung, zehn Jahre später in einem anderen Stadtteil neuerlich eine internationale Gartenschau zu veranstalten, die [[WIG 74]].
 
Die Ausstellung war sehr erfolgreich. Sie erzielte 2,1 Millionen Besucher und fand internationales Medienecho. Nach dem Ende der Ausstellung war das Gelände vom 12. Oktober 1964 an ohne Eintrittsgebühr frei zugänglich. Der Erfolg veranlasste die Stadtverwaltung, zehn Jahre später in einem anderen Stadtteil neuerlich eine internationale Gartenschau zu veranstalten, die [[WIG 74]].
  
Allerdings mussten die meisten der für die WIG 64 errichteten Bauten im Laufe der Zeit geschlossen und abgetragen werden. Dies galt für die Ausstellungshallen, das Seerestaurant (seit 2012 [[Korea Kulturhaus Wien]]), die Seebühne, das 41 m hohe Turmgewächshaus, das Kino und die Bücherei mit „Lesehügeln“. In den 1990er Jahren wurde auch die [[Donauparkhalle (Wien)|Donauparkhalle]], in der im Lauf der Zeit große Sportveranstaltungen stattgefunden haben, abgetragen. Die Fläche des Parks reduzierte sich im Gefolge der urbanistischen Entwicklung am Ostufer der Donau um etwa ein Drittel auf etwa 600.000 m<sup>2</sup>, – auch der 2,2 km lange Doppelsessellift mit seinem dreieckigen Parcours musste letztlich mangels ausreichenden Zuspruchs abgebaut werden. Erhalten geblieben ist die von den Betreibern der [[Liliputbahn]] im [[Wiener Prater|Prater]] errichtete [[Donauparkbahn]].
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Allerdings mussten die meisten der für die WIG 64 errichteten Bauten im Laufe der Zeit geschlossen und abgetragen werden. Dies galt für die Ausstellungshallen, die Seebühne, das 41 m hohe Turmgewächshaus, das Kino und die Bücherei mit „Lesehügeln“. In den 1990er Jahren wurde auch die [[Donauparkhalle (Wien)|Donauparkhalle]], in der im Lauf der Zeit große Sportveranstaltungen stattgefunden haben, abgetragen. Erhalten blieb jedoch u.a. das Seerestaurant (seit 2012 [[Korea Kulturhaus Wien]]). Die Fläche des Parks reduzierte sich im Gefolge der urbanistischen Entwicklung am Ostufer der Donau um etwa ein Drittel auf etwa 600.000 m<sup>2</sup>, – auch der 2,2 km lange Doppelsessellift mit seinem dreieckigen Parcours musste letztlich mangels ausreichenden Zuspruchs abgebaut werden. Erhalten geblieben ist die von den Betreibern der [[Liliputbahn]] im [[Wiener Prater|Prater]] errichtete [[Donauparkbahn]].
  
 
== Sonstiges ==
 
== Sonstiges ==