AMERIKA/PANAMA – Bischöfe: “Neue Regierung muss Menschenwürde und Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen”

Panamá – “Die neue Regierung haben die historische Möglichkeit, das Vertrauen von Menschen in die Regierungsführung wiederherzustellen, wenn sie die Würde des Menschen Person und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt. Die Bürger tragen die Verantwortung, in allen Bereichen zum Entstehen einer besseren Perspektive beizutragen“, heißt es in einer Erklärung der Bischöfe am Ende ihrer Vollversammlung .
Die Bischöfe beglückwünschen die Regierung, die in den nächsten fünf Jahren für die Führung des Landes verantwortlich sein wird, und fordern „Transparenz, Wahrheit und Beständigkeit“. “Regieren bedeutet nicht nur Autorität, sondern erfordert ein Herz, das die Menschen wahrnimmt”, wobei auch Bürgerbeteiligungsmechanismen und mehr Mitverantwortung der Bürger bedeutend seien. Mit blick auf die aktuelle Lage beklagen die Bischöfe die hohen Kosten und den Mangel an Medikamente, mangelnde Qualität und Gerechtigkeit im Bildungswesen, die Risiken des Bergbaus und anderer Übergriffe auf die Umwelt, die Missachtung der Rechte der indigenen Völker und der Nachkommen afrikanischer Einwanderer und mangelnde Gerechtigkeit der Justiz.
In einer Analyse der kirchlichen Realität erinnern die Bischöfe daran, dass Papst Franziskus bei der der letzten Begegnung “uns gebeten hat, die besondere Atmosphäre des Weltjugendtags in Panama 2019, nicht zu verlieren und uns auch künftig dem Dialog zwischen den Generationen, der Seelsorge für Kinder, der Begegnung mit indigenen Völkern und Menschen afrikanischer Herkunft zu widmen”, weshalb sie gerne „diese Erfahrungen, die unsere katholische Kirche in Panama bereichert haben, weiterverfolgen wereden”. Um die führende Rolle junger Menschen in der Kirche und in der Gesellschaft nach dem WJT weiter zu fördern, brachten die Bischöfe von 2019 bis 2022 ein dreijähriges Programm auf den Weg um die das nachynodale Apostolische Schreiben “Cristus vivit” zu vertiefen. Ebenfalls auf Bitte des Papstes, verpflichten sich die Bischöfe, Kinder und Jugendliche vor Missbrauch zu schützen und “eine positive und vollständige Aufklärung zu fördern, deren erste Verantwortliche die Eltern sind”.
In Erinnerung an den 50. Jahrestag der Wiedereröffnung des Priesterseminars von San José, an dem die meisten Priester des Landes ausgebildet wurden, kündigen die Bischöfe die Feier des Jubiläumsjahres an: “eine Zeit, in der die Gläubigen den vollständigen Ablass erhalten und Gelegenheit haben, das Priesterseminar es kennenzulernen, zu besuchen, zu schätzen und moralisch und wirtschaftlich zu unterstützen”.

da: www.fides.org
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